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Artikel & Interview mit Frank Heller

Ich hab es zuerst bei der Greifenklaue gelesen und mich dann weitergeklickt. Der Cthulhu Chefredakteur Frank Heller hat für die letzte Ausgabe des Envoyer einen Artikel mit dem Titel Pen & Paper- Rollenspiel am Ende? geschrieben, der inzwischen bei den Blutschwertern erschienen ist. Zudem gibt es noch ein Interview bei LORP.de mit 13 Fragen an Frank Heller.

9 Kommentare

  1. grad mal gelesen ….. eigentlich traurig das das Hobby stetig schrumpft und schrumpft …. also jedem den man kennt erzählen das es so eine tolle Art zu spielen gibt … :-) und das noch gemeinsam am Tisch und NICHT über Headset

    Gruss Marc

  2. Erstmal schöne Grüße und nicht verzweifeln – Frank Heller sieht ja eher ein (langsames!) Aussterben der Profiverläge und nicht das Sterben des Rollenspiels / der Rollenspielszene – eben “nur” ein verändertes Angesicht. Übrigens schreibt er von leicht steigenden Zahlen bei Cthulhu ;)

  3. Dass die Szene älter wird und langsam, ganz langsam ausstirbt ist  nicht unbedingt ein großes Wunder. 1990, als ich (absolut gesehen zwar spätberufen, aber immerhin im zarten Alter von 12) mit leuchtenden Augen meiner ersten Runde D & D beiwohnte, gab es eben diese glitzernde lockende Welt der PC-RPGs und MMORPGs noch nicht. Es bestand also gar nicht die Versuchung, sich – als generell phantastisch-sciencefictionesk-horreur-Interessierter  – für das andere zu entscheiden. Seht es mal anders: Wir sind was gaanz besonderes!
     

  4. Amüsanterweise waren es nach 1990 gerade die Radakteure von Computerzeitschriften, die Werbung für Rollenspiel machten. Sowohl in der PowerPlay, als in der ASM — sprich in zwei von drei existierenden Computerspiele-Zeitschriften dieser Zeit gab es Artikel zu P&P-RPGs.

    Damals wurden Computerrollenspiele und Pen&Paper-Rollenspiele seltsamerweise noch nicht als Konkurrenten angesehen, sondern als zwei Seiten einer Medaille.

    Meiner Meinung ist das immer noch so, man muss sich als P&Pler nur mal trauen über die Grenzen des Hobbies zu gucken. Aber da sich der gemeine P&Pler ja für ein sehr elitäres Tier hält…

  5. @Sven … Wie auch mal über den Tellerrand? elitäres Tier ? … ich habe tausend Interessen und vergrabe mich nicht nur in meinen RPG Büchern … ich denke das ist Klischee ….  Videogames, Computergames, Bücher, Brettspiele … hunderttausen Spiele jeglicher Art mit meinem Sohn …. ich weiss gar nicht wo ich anfangen und wo aufhören soll ….

  6. Im Endeffekt sollte man den Artikel wohl – wie auch Marc schon sagt – als Ansporn sehen, das P&P bekannt und bekannter zu machen und den Leuten zu vermitteln, dass es keiner elektronischer Hilfswerkzeuge bedarf um interaktiv und kreativ (eben auch über “Raid am 11.11. um 11.00, bringt die Axt mit!” hinaus) miteinander Abenteuer, Tragik, Komik, Freundschaft, Verrat und den ganzen Rest zu erleben. Die Zeiten, die ich damals noch randständigerweise erlebt hab, in denen Leute (Eltern!) dachten, Rollenspiel wär Satanszeug und verleite zum Selbstmord (cf.: “Labyrinth der Monster”) sind wohl hoffentlich vorbei.
    Bernd a.k.a. Frank H. Pabodie

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