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Das Lovecraft Museum

Die Spieleschmiede Infograms (bekannt durch die genialen Klassikern North & South und Alone in the Dark) hat 1993 das Adventure Shadow of the Comet veröffentlicht. Das Spiel basiert auf dem Cthulhu-Mythos:

Shadow of the Comet

In 1834, in the small New England fishing village of Illsmouth, the distinguished British scientist Lord Boleskine lost his mind. After studying ancient manuscripts of evil repute, he had travelled to this place to observe the passing of Halley’s comet. What he observed that night, however, turned him into a raving lunatic. Now, 76 years later, Halley’s comet is coming back, and young astronomer John T. Parker has travelled to Illsmouth to try to uncover the truth in Boleskine’s wild claims, and see the comet for himself.

Bisher habe ich nie etwas von dem Spiel gehört, aber ich habe dafür bei Youtube eine Tour durch das Lovecraft Museum gefunden. Hier werden Artefakte aus bekannten Geschichten präsentiert. Unter anderem kann man ein Bild von Pickman bestaunen, das Legrasse Idol begutachten und die Konstruktionsskizzen aus der Kurzgeschichte Kühle Luft näher untersuchen. Aber seht selbst:

[youtube qeSFBl0Wbts]

[youtube TaBjGHwJHYc]

7 Kommentare

  1. Wie, du hast nie von “Shadow of the Comet” gehört?
    Das war damals, wenn ich mich richtig erinnere, ein ziemliches hin und her: Infogrames hatte eine Lovecraft-Lizenz, und “Alone in the Dark” sollte eigentlich das dazugehörige Spiel werden. Irgendwie ist da der Lovecraft-Bezug dann aber untergegangen, also hat man im Anschluss “Shadow of the Comet” gemacht, um die Lizenz nicht verfallen zu lassen. “Alone in the Dark” wurde dann ein Hit, “Shadow of the Comet” geriet in Vergessenheit. So oder so ähnlich meine ich das damals gelesen zu haben. Hat mich damals sehr interessiert, nur leider konnte ich keines von beiden spielen, da ich keinen Computer hatte …

  2. Der Lovecraft Bezug in Alone in the Dark lässt sich zum Teil in den ganzen Büchern rauslesen, die man in dem ganzen Haus finden kann. Auch lassen sich einige Mythoswesen finden: Zum Beispiel der Cthonier im Tunnelsystem unter dem Haus. “Tiefe Wesen” in den unterirdischen Gewässern. Auch fliegen dort ein bis zwei Mi-Go und angeblich auch “Nightgaunts” herum (konnte ich selbst noch nicht identifizieren). Auch kann man das Necronomicon und das De Vermis Mysteriis finden.
    Schon bei Alone in the Dark 2 würde der komplette Mythosbezug fallen gelassen. Von daher ist wirklich nur das erste Spiel “Mythos-Ispiriert”. Die indirekte Forsetzung zu Shadow of the Comet war übrigens “Prisoner of Ice” (ebenfalls sehr zu empfehlen). Meines Wissens gab es auch noch ein weiteres “Mythos-Computerspiel” (nicht das geniale “Dark Corners of the Earth”). Spielte glaub in einem abgelegenen Dorf mit Goldgräbern u. ä. Titel fällt mir gerade nicht ein.

  3. Dark Corners of the Earth wird auch noch mal vorgestellt, fragt sich nur wann…

    Die Sachen mit Alone in the Dark kenne ich, aber von Shadow of the Comet hab ich wirklich nie was gehört. Lag aber auch daran, dass mein erster PC ein Pentium II 233 war. Vorher hab ich immer nur bei Freunden spielen und staunen können. Daheim unterhielt mich eher mein Super Nintendo :-D

  4. Soweit ich das beurteilen kann, hat niemand mehr die Rechte für “Shadow of the Comet”. Es wird auf einigen Abandonware-Seiten, wie oldgames.nu zum freien Download angeboten. Ich habe allerdings keinen Plan, wie legal das wirklich ist, also besser nochmal nachforschen. Insgesamt ist Abandonware ja eine rechtliche Grauzone…
    Ich selbst hab es mal gespielt, muss aber sagen, dass ich da eher “Alone in the Dark” empfehlen würde. “Shadow of the Comet” spielt sich seltsam, ähnlich wie AoitD nur ohne 3D und coole Perspektiven, insgesamt wirkt es ein wenig aus dem Boden gestampft und hingeschludert. Passt also zu der Geschichte von wegen “mal schnell noch die Lizenz nutzen”. Gerade zu Beginn ist es noch wenig spannend. Ich habe es auch nicht lange gespielt.

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