<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Cthulhus Ruf &#187; Lovecraft</title>
	<atom:link href="http://www.cthulhu.de/artikel/tag/lovecraft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.cthulhu.de</link>
	<description>Searchers after horror haunt strange, far places. - H. P. Lovecraft</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:07:49 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Jagd nach lovecraftschen Werken 2010</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2010/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 23:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuggoth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Jagd nach lovecraft´schen Werken]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=5429</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Teammitglieder von Cthulhus Ruf, Euch Allen wünsche ich ein Gesundes, Frohes und Erfolgreiches Jahr 2011. Wie schon den vergangenen ersten Januar, möchte ich auch diese mal wieder eine kleine Rückschau auf lovecraftsche Neuerscheinungen des erst &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2010/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, Liebe Teammitglieder von <strong>Cthulhus Ruf</strong>,</p>
<p>Euch <strong>Allen</strong> wünsche ich ein <strong>Gesundes</strong>, <strong>Frohes </strong> und <strong>Erfolgreiches</strong> <strong>Jahr 2011</strong>. Wie schon den vergangenen ersten Januar, möchte ich auch diese mal wieder eine kleine Rückschau auf lovecraftsche Neuerscheinungen des erst kürzlich verflossenen Jahres und bisher verborgene Werke halten. Vielleicht kann der ein oder andere dabei noch Titel entdecken, die sein Interesse wecken.</p>
<p><u><big><strong>Erschienen ist &#8230;</strong></big></u></p>
<p><strong>im Januar:</strong></p>
<p><strong>Dunwich-Ein Reiseführer</strong>, herausgegeben von Patrick J. Grieser und Band 3 der <em>Edition Arkahm</em> (<a href="http://www.basilisk-verlag.de">Basilisk Verlag</a>). Wie alle Titel dieser Edition, war auch Dunwich auf nur 99 Exemplar limitiert (die Auflage ist komplett vergriffen) und zählt 257 Seiten. Verfall und Grauen versprechen die neun Geschichten um die verrufene Ortschaft in den Bergen von Massachusetts. Die Beiträge des Bandes stammen von:</p>
<p><em>Uwe Voehl &#8211; Totensee<br />
Sören Prescher &#8211; Der verbotene Tempel<br />
Tobias Bachmann &#8211; Der Brunnen<br />
Günter Suda &#8211; Der Eichenmann<br />
R. Thomas Riley &#8211; Genug für den Teufel<br />
Jason Brannon &#8211; Wanderlust<br />
Rainer Innreiter &#8211; Man kommt niemals allein zurück<br />
Arthur Gordon Wolf &#8211; Die Dunnwich-Pforte<br />
Arthur Gordon Wolf &#8211; Anrufe aus Dunwich</em></p>
<p><strong>im März:</strong></p>
<p><strong>Die Grossen Alten</strong> (von H.P. Lovecraft) beendet die sechs Bände umfassende Sammlung von Lovecrafts Gesammelten Werken im <a href="http://www.festa-verlag.de">Festa Verlag</a>. Neben Geschichten aus Lovecrafts Ouvre sind auch zwei Bonusartikel zu und um dem <em>Meister des Schreckens</em> den Band anbei gegeben. Das Buch umfasst 320 Seiten, alle Erzählungen wurden komplett neu und in moderneren Stil übersetzt.</p>
<p><em><u>Die Geschichten:</u></p>
<p>Das Unnenbare<br />
Kühle Luft<br />
Der schreckliche alte Mann<br />
Das Grauen von Red Hook<br />
Das seltsame Haus hoch oben im Nebel<br />
Die Gruft<br />
Der böse Geistliche<br />
Der Hund<br />
Das Tier in der Höhle<br />
Nyarlathotep</p>
<p><u>Bonusmaterial:</u></p>
<p>Samuel Lovemann: Howard Phillips Lovecraft<br />
Joseph P. Brennan: H.P. Lovecraft: Eine Würdigung<br />
H. P. Lovecraft: Einige Gründe für eine Selbstopferung</em></p>
<p><strong>Redmask-Pulp Magazin 2</strong>, herausgegeben von Axel M. Gruner (<a href="http://www.lulu.com/product/paperback/redmask-pulp-magazin-no-2/13524292">Nemed House</a>). Mit Nr. 2 des Pulp Magazins hat sich der Verlag, nach fast zwei Jahren, wieder zurückgemeldet. In dieser stillen Zeit ist Axel M. Gruner jedoch nicht untätig gewesen. So verfügen die Redmask-Puplikationen nun über eine ISBN, und der Titel <em>Unter dem Brunnen</em> (aus gleichen Verlagshaus stammend) ist auch wieder verfügbar. Deweiteren wurden die Preise der Nemed House-Bücher gesenkt. Der vorliegende Band vereint auf 216 Seiten neun Geschichten; meist vom Herausgeber verfasst.</p>
<p><em><u>Die Geschichten:</u></p>
<p>Das Prätorius-Exemplar &#8211; Axel M. Gruner<br />
Der Gefangene der Kasbah &#8211; Axel M. Gruner<br />
Die Sünden der Väter &#8211; Axel M. Gruner<br />
Gefallen ist Babylon &#8211; Simon Petrarcha<br />
Akte &#8220;13&#8243; &#8211; Axel M. Gruner/Martin Jung<br />
Liebe unter Verdammten &#8211; Martin Jung<br />
Das Reich der Toten &#8211; Axel M. Gruner<br />
Die im Dunklen reisen &#8211; Axel M. Gruner<br />
Der seltsame Fall der Periheron &#8211; Simon Petrarcha/Axel M. Gruner</em></p>
<p><strong>Das Tal des Grauens</strong> von Michael Knoke (<a href="http://www.voodoo-press.com">Voodoo Press</a>). Knapp sechs Wochen, nachdem das Buch erschien, verstarb der 1968 geborene Autor. Michael Knoke, dessen Werke oft an Poe und Lovecraft gemahnen, verstand es vorzüglich, mit seiner Schreibkunst ein Bild dunkler und beklemmender Atmosphäre zu schaffen. Als Verwalter seines literarischen Nachlasses wurde Jörg Kleudgen eingesetzt. Mit dem Tod von Michael Knoke hat die moderne, deutsche Phantastik eine ihrer interessantesten Stimmen verloren. Das vorliegende Buch zählt 154 Seiten und verwebt lovecraftsche Motive mit indianischer Mythologie.</p>
<p><u>Zum Inhalt:</u></p>
<p><em>Am 13. Mai 1968 bricht eine Expedition, angeführt von dem Indianerscout Running Horse in die Bergwelt der Appalachen auf. Die Teilnehmer sind auf der Suche nach einem legendären Tal, von dem die Malecit-Indianer berichten, dass es besonders fruchtbar sei, um das sich jedoch sonderbare Legenden ranken. Außer Running Horse kehrt keiner der Männer lebend von der Expedition zurück. Running Horse, gezeichnet von dem erlebten Grauen, verfällt der Trunksucht. Jahre später fällt dem Anthropologen Dr. Richard Matheson, der im selben Dorf wie Running Horse aufgewachsen ist, und indirekt Zeuge vieler Dinge war, die damals geschehen sind, das lange verschollene Expeditionstagebuch in die Hände, dass der Malecit-Indianer mit zurück gebracht hatte. Es berichtet von schrecklichen Vorfällen, die in dem Tal vorgehen sollen, und davon, wie ein geheimnisvoller Angreifer, die Gruppe fast bis auf den letzten Mann dezimiert hat. Besessen von der Idee das Geheimnis des Tals zu ergründen, organisiert Matheson eine neue Expedition in die geheimnisvolle Bergwelt der Appalachen. Es gelingt ihm Running Horse zu überzeugen, eine zweite Expedition in das Tal zu führen. Sie finden das unzugänglich gelegene Tal wirklich. Schon nach kurzer Zeit hören Sie ein unheimliches Trommeln, entdecken die Überreste des Basislagers der ersten Expedition, und finden einen alten Indianerfriedhof, der auf einen verschollenen, legendären Stamm hinweis, von dem alten Geschichten der Malecit-Leute berichten. Noch während ihres Marsches über die Berge werden sie Zeugen unheimlicher Phänomene, und werden mit der Gegenwart bizarrer Menschen fressender Wesen konfrontiert, die sie zu verfolgen scheinen. Doch die Geheimnisse, die sie in den labyrinthischen Höhlengängen im Inneren der Berge erwarten, übersteigen alle menschlichen Vorstellungen. Ein verzweifelter Kampf ums Überleben beginnt, angesichts eines Feindes der mächtiger ist, als alles, was die Expeditionsteilnehmer je für Möglich gehalten hätten.</em> </p>
<p><strong>im August:</strong></p>
<p><strong>Lovecraft Werkgruppe III Band 2</strong> von H.P. Lovecraft (<a href="http://www.edition-phantasia.de">Edition Phantastia</a>). Dieser Band vereint alle lyrischen Werke Lovecrafts, die zwischen den Jahren 1917 bis 1920 verfasst wurden. Die enthaltenen Gedichte sind sowohl in deutscher Sprache wie auch im englischen Original abgedruckt und mit Anmerkungen von Marco Frenschkowski versehen, der auch das Vorwort des Buches verfasst hat. Der Titel umfasst 563 Seiten, ist, wie immer, in edles Samt gebunden und auf 350 Exemplare limitiert. Für die Nachdichtung der 115 Texte ins Deutsche zeichnet sich Michael Siefener verantwortlich. Bisher gilt für die Werkgruppe III noch der Subskriptionspreis von 246,00 Euro. Nach Erscheinen des 3. Bandes (was im 1. Quartal diese Jahres geschehen dürfte) erhöht sich der Preis auf 276,00 Euro.</p>
<p><strong>im Dezember:</strong></p>
<p><strong>Lovecrafts dunkle Idole 2 &#8211; Das rote Zimmer</strong>, herausgegeben von Frank Festa (<a href="http://www.festa-verlag.de">Festa Verlag</a>). Noch kurz vor Weihnachten hat der Festa Verlag den Nachfolger zu <em>Lovecrafts dunkle Idole</em> herausgebracht. Der Band vereint Autoren mit ihren Beiträgen, die Lovecraft in Briefen und Aufsätzen wie auch in seiner maßgeblichen Essay <em>Die Literatur der Angst</em> besonders hervorhob, und als Meister des phantastisch-unheimlichen Genre betrachtete. Der Umfang des Bandes beträg 352 Seiten.</p>
<p><u>Die Geschichten:</u></p>
<p><em>Das rote Zimmer &#8211; H.G. Wells<br />
Die Werwölfin &#8211; Clemence Housman<br />
Das grüne Gnu &#8211; John Buchan<br />
Telegramm in der Nacht &#8211; Henry Ferris Arnold<br />
Das Haus des Wurmes &#8211; Mearle Prout<br />
Das obere Stockwerk &#8211; M.L. Humphreys<br />
Der Mumienfuß &#8211; Theophile Gautier<br />
Die Glocken des Ozeans &#8211; Arthur J. Burks<br />
Die Leichenräuber &#8211; Robert Louis Stevenson<br />
Die weißen Gestalten &#8211; Arthur Machen<br />
Lukundoo &#8211; Edward Lucas White<br />
Die Auslöschung des Hauses Usher &#8211; Edgar Allan Poe<br />
Der Kuss der schwarzen Gottes &#8211; C.L. Moore<br />
Die erschütternde Geschichte von Thangobrind dem Juwelendieb &#8211; Lord Dunsany</em></p>
<p><u>Sekundär</u></p>
<p><em>H.P. Lovecraft: Brief an Fritz Leiber</em></p>
<p><u><big><strong>Neu aufgelegt wurde &#8230;</strong></big></u></p>
<p><strong>im April:</strong></p>
<p><strong>Lovecrafts dunkle Idole</strong>, herausgegeben von Frank Festa (<a href="http://www.festa-verlag.de">Festa Verlag</a>). Dieser Titel war lange Zeit vergriffen und erzielte als antiquarisches Exemplar oftmals Preis, die jenseits von Gut und Böse rangierten. Diesen 206 Seiten starken Band in einer zweiten, überarbeiteten Auflage herauszubringe ist höchst begrüßenwert, denn vor allem für Neulinge, die in das unheimliche Genre schnuppern wollen, bietet er viele Ansatzmöglichkeiten.</p>
<p><u>Zum Inhalt:</u></p>
<p><em>Vorwort<br />
Das Haus im Sturm &#8211; Matthew Phipps Shiel<br />
Der Handabdruck &#8211; Maurice Level<br />
Das Totenlächeln &#8211; Francis Marion Crawford<br />
Fischkopf &#8211; Irvin S. Cobb<br />
Die Schatten an der Wand &#8211; Mary E. Wilkins-Freeman<br />
Die Marter der Hoffung &#8211; Viliers de L&#8217;Isle Adam<br />
Halprin Fraysers Tod &#8211; Ambrose Bierce<br />
Vier Erzählungen aus Fantastics &#8211; Lafacadio Hearn<br />
Eine blass erinnerte Geschichte &#8211; Robert H. Barlow<br />
Das tote Tal &#8211; Ralph Adams Cram</em></p>
<p><strong>im Juli:</strong></p>
<p><strong>Der Cthulhu-Mythos</strong>, herausgegeben von Frank Festa, ist eine zweibändige Sammlung cthuloider/lovecraftscher Geschichten (<a href="http://www.festa-verlag.de">Festa Verlag</a>). Sie vereint Beiträge der unterschiedlichsten Autoren aus den Jahren 1917-1975 und 1976-2002. Beide Bände geben einen guten Überblick über die Bandbreite des Mythos und sollten in keiner Phantastiksammlung fehlen! Bemerkt sei noch, dass in der neuen Ausgabe von <em>Der Cthulhu-Mythos 1976-2002</em> gegenüber der ersten Auflage, die Geschichte <em>Das Innsmouth-Syndrom</em> von Brian Stabelford nicht mehr enthalten ist. <em>Der Cthulhu-Mythos 1917-1975</em> umfasst 272 Seiten, <em>Der Cthulhu-Mythos 1976-2002</em> besitzt eine Stärke von 310 Seiten.</p>
<p><u>Die Geschichten des Mythos von 1917-1975:</u></p>
<p><em>Dagon &#8211; H.P. Lovecraft<br />
Der Ruf des Cthulhu &#8211; H.P. Lovecraft<br />
Die Hunde von Tindalos &#8211; Frank Belknap Long<br />
Der schwarze Stein &#8211; Robert E. Howard<br />
Der Windläufer &#8211; August Derleth<br />
Ubbo-Sathla &#8211; Clark Ashton Smith<br />
Das Grauen von den Sternen &#8211; Robert Bloch<br />
Der Schrecken von Salem &#8211; Henry Kuttner<br />
Warum Abdul Al Hazred dem Wahnsinn verfiel &#8211; D.R. Smith<br />
Die Kirche in der High Street &#8211; Ramsey Campell<br />
Der Titan in der Gruft &#8211; J.G. Warner<br />
Das Siegel des Kutullu &#8211; David C. Smith<br />
Der Herr des Windes &#8211; Brian Lumley</em></p>
<p><u>Die Geschichten des Mythos von 1976-2002:</u></p>
<p><em>Die Türme &#8211; Edward P. Berglund<br />
Die Stimme des Strandes &#8211; Ramsey Campbell<br />
Die Glocke im Nebel &#8211; H.P. Lovecraft &amp; Lin Carter<br />
Der runde Turm &#8211; Robert M. Price<br />
Bildwelten &#8211; Michael Siefener<br />
Blick aufs Meer &#8211; Michael Marshall Smith<br />
Der Schrecken von Toad Lake &#8211; James Ambuehl<br />
Das Feuerbrand Syndrom &#8211; Brian Hodge<br />
Die Krakelkult-Kampagne &#8211; Malte S. Sembten<br />
Ein Porträt Torquemadas &#8211; Christian von Aster</em></p>
<p><strong>im September:</strong></p>
<p><strong>Der Judas-Schrein</strong> von Andreas Gruber (<a href="http://www.festa-Verlag.de">Festa Verlag</a>). Mit diesen Titel hat der Österreichische Schriftsteller einen der orginellsten Krimis &#8211; mit lovecraftschen Elemente versetzt- geschrieben, den man auf den Buchmarkt finden kann. Die erste Ausgabe des Titels stammt aus den Jahr 2005. Dazwischen wurde das Buch auch als Paperback aufgelegt. Für die, nun dritte Auflage, wurde ein neues Titebild kreiert. Weiterhin hat Andreas Gruber ein Nachwort verfasst, das in den vorangegangen Auflagen nicht enthalten ist. Umfang: 468 Seiten.</p>
<p><u>Zum Inhalt:</u></p>
<p><em>In dem abgeschiedenen Dorf Grein am Gebirge, eingeschlossen zwischen Bergen und einem Fluss, wird eine verstümmelte Mädchenleiche entdeckt. Als Kommissar Alex Körner und sein Team mehrere Exhumierungen anordnet, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wendung. Die Lage spitzt sich zu, als durch den anhaltenden Regen der Fluss über die Ufer tritt. Vom Hochwasser umgeben und von der Außenwelt abgeschnitten, kommt eine schreckliche Wahrheit ans Licht und das Morden geht weiter …</em></p>
<p><u><big><strong>Auf der Suche nach dem Wahnsinn</strong></big></u></p>
<p>Bisher war Dietmar Dath für mich nur ein Autor, der &#8211; dem Hörensagen nach &#8211; irgendwelche SciFi-Romane mit gesellschaftlichen und politischen Hintergrund schreibt. Durch einen expliziten Hinweis von <a href="http://jakob.blogsport.de">Jakob Schmidt</a> &#8211; einer der drei Herren des Autorenkombinats <a href="http://schlotzenundkloben.blogsport.de">Schlotzen &amp; Kloben</a> &#8211; wurde ich auf einen von Dath&#8217;s Titeln aufmerksam: <em>Am blinden Ufer</em>. Die Geschichte scheint, jedenfalls zu Beginn, einen simplen Aufbau zu unterliegen, der Autor bedient sich eines klaren Stil&#8217;s ohne Schnörkel. Im Laufe der Handlung bekommt man als Leser jedoch das Gefühl, jenseits von Zeit und Raum zu schweben, immer hinter einen dünnen, doch undurchdringbaren Schleier gefangen, der Unerhörtes zu verbergen scheint. <em>Am blinden Ufer</em> schlägt einige lovecraftsche Klänge an; und damit möchte ich mich nicht nur auf die Meermonstren, die in einem Teil der Handlung auftauchen, beziehen. Vielmehr ist es das Gefühl der Unsicherheit gegenüber der Wirklichkeit, welche Dath vermittelt und dadurch in die Gefilde <em>Kosmischen Schreckens </em>vorstößt. Die Welt des Protagonisten stellt er als sich immer im Wandel befindlich dar, Zeit und Raum scheinen keinen, uns bekannten Gesetzten zu unterliegen, die Geographie der Erde verschieb sich und eine Positionsbestimmung im Realitätsgefüge ist fast unmöglich. Diese Indrigenzien verleihen der Geschichte einen düsteren, wirkungsvollen Charakter. Eine klare Leseempfehlung für <em>Am blinden Ufer</em> erscheint mir nur recht und billig; und Jakob Schmidt wird mein Dank für diesen &#8220;Schlag&#8221; aufs linke Auge &#8211; weil selbiges leider besonders träge ist und ich dadurch oft interessante, wichtige Dinge übersehe &#8211; ewig nachschleichen. Buchreferenzen: <em>Am blinden Ufer von Dietmar Dath, 330 Seiten, <a href="http://www.verbrecherei.de">Verbrecher Verlag</a>, ISBN: 3940426369, Preis: 14,00 €</em>.</p>
<p>Auch 2010 bin ich nicht untätig gewessen und habe, wo es nur möglich war, nach verborgenen <em>Relikten</em> gegraben, die mich näher an den geheimen Standpunkt des versunkenen R&#8217;Lyeh bringen. Bei der ganzen Buddellei bin ich auf vier (Vielleicht)Kostbarkeiten gestoßen, zu deren Inhalt ich jedoch noch nichts sagen kann. Dem ein oder anderen mag dieser oder jener Titel bekannt sein und kann sich dazu unter Umständen äußern. Vorerst werden ich die Bücher in die Lovecraft/Cthulhu-List (AUF VERDACHT) übernehmen. Zuletzt, da die L/C-List gerade Erwähnung fand, möchte ich mich dafür entschuldigen in den vergangen Monaten so viele Titel hin- und hergeschoben zu haben. Die Liste hat in dieser Zeit einige Veränderungen in Aufbau und Titelzuordnung durchgemacht, die nötige waren, um ein anderes Projekt (das in den nächsten Tagen hoffentlich online gehen wird) vorzubereiten. Diese Arbeiten sind nun, zumindest rudimentär, abgeschlossen; es dürfte also wieder etwas ruhiger werden. Und hier nun, die gefunden <em>Artefakte</em> von denen zwei schon mehrere Jahre in meinem RUG geschmort haben, ohne beachtet zu werden.</p>
<p>Titel: Beth Dagon<br />
Autor: Simon-Noel Godenzi<br />
Verlag: <a href="http://www.bod.de">BoD, Norderstedt</a><br />
Umfang: 276 Seiten<br />
ISBN: 9783833450679<br />
Preis: 19,90 €</p>
<p>Titel: Morgengrauen<br />
Autor: T.E.D Klein<br />
Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/goldmann">Goldmann Verlag</a><br />
Umfang: 473 Seiten<br />
ISBN: 3442300673<br />
Preis: Variiert, da nur noch antiquarisch zu erhalten</p>
<p>Titel: Mister X<br />
Autor: Peter Straub<br />
Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/heyne">Heyne Verlag</a><br />
Umfang: 608 Seiten<br />
ISBN: 3453160037<br />
Preis: Variiert, da nur noch antiquarisch zu erhalten</p>
<p>Titel: Twins &#8211; Schritte ohne Spur<br />
Autor: F. Paul Wilson<br />
Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/goldmann">Goldmann Verlag</a><br />
Umfang: 348 Seiten<br />
ISBN: 3442081262<br />
Preis: Variiert, da nur noch antiquarisch zu erhalten</p>
<p><strong>INAHLTSQUELLE: Der jeweilige Verlag (siehe Verlinkung)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Cthulhus Ruf: Episode 2 &#8211; Das Fest</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhus-ruf-episode-2-das-fest/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhus-ruf-episode-2-das-fest/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 13:40:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=5393</guid>
		<description><![CDATA[Ich war weit von zu Hause weg, und das Ostmeer zog mich in seinen Bann - H. P. Lovecraft Das Fest In der zweiten Episode von des Cthulhus Ruf Podcasts wollen wir uns, passend zu Weihnachten, mit Lovecrafts Kurzgeschichte Das &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhus-ruf-episode-2-das-fest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich war weit von zu Hause weg, und das Ostmeer zog mich in seinen Bann</em><br />
<strong>- H. P. Lovecraft</strong><br />
Das Fest</p>
<p><a href="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/cid_C0C6DCE2-7507-4502-9BAC-0279B64C44DC.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5423" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/cid_C0C6DCE2-7507-4502-9BAC-0279B64C44DC.jpg" alt="" width="480" height="480" /></a></p>
<p>In der zweiten Episode von des Cthulhus Ruf Podcasts wollen wir uns, passend zu Weihnachten, mit Lovecrafts Kurzgeschichte <em>Das Fest</em> beschäftigen. Dabei fassen wir im ersten Teil der Episode die Geschichte kurz zusammen und gehen dann im weiteren Verlauf auf die Themen der Story ein, besprechen Lovecrafts Inspirationen und widmen uns einigen Symbolen der Geschichte. Wir wünschen dabei viel Vergnügen und natürlich ein Frohes Julfest!</p>
<p><object width="640" height="26" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param value="true" name="allowfullscreen"/><param value="always" name="allowscriptaccess"/><param value="high" name="quality"/><param value="true" name="cachebusting"/><param value="#000000" name="bgcolor"/><param name="movie" value="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" /><param value="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':[{'url':'CthulhusRuf-Episode2.mp3','autoPlay':false}],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/CthulhusRuf-Episode2/'},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'audio':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.audio-3.2.1-dev.swf'},'controls':{'playlist':false,'fullscreen':false,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true},'scrubberHeightRatio':0.6,'timeFontSize':9,'mute':false,'top':0}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}" name="flashvars"/><embed src="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="26" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" cachebusting="true" bgcolor="#000000" quality="high" flashvars="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':[{'url':'CthulhusRuf-Episode2.mp3','autoPlay':false}],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/CthulhusRuf-Episode2/'},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'audio':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.audio-3.2.1-dev.swf'},'controls':{'playlist':false,'fullscreen':false,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true},'scrubberHeightRatio':0.6,'timeFontSize':9,'mute':false,'top':0}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}"></embed></object></p>
<p>(Direkter Link: <a href="http://ia700309.us.archive.org/32/items/CthulhusRuf-Episode2/CthulhusRuf-Episode2.mp3">mp3</a> <a href="http://ia700309.us.archive.org/32/items/CthulhusRuf-Episode2/CthulhusRuf-Episode2.ogg">ogg</a>)</p>
<p><strong>Musik &amp; Zitate</strong></p>
<ul>
<li>Folgende CC-Musikalben wurden für diese Podcastepisode verwendet und können alle kostenlos auf <a href="Mélancholique" target="_blank">Jamendo</a> heruntergeladen werden:
<ul>
<li><a href="http://www.jamendo.com/de/album/64680" target="_blank">Peter Rudenko -<em> </em>15 Etudes</a></li>
<li><a href="http://www.jamendo.com/de/album/70097" target="_blank">Auroa Borealis &#8211; Ocean</a> (Einzeltitel: Clouds, Depth, Ocean)</li>
<li><a href="http://www.jamendo.com/de/album/61803" target="_blank">Dreamerion &#8211; Soundtrack to&#8230; Memories (b-sides)</a> (Einzeltitel: Dark Mysteries)</li>
<li><a href="http://www.jamendo.com/de/album/37461" target="_blank">Dereleech &#8211; Standstill</a> (Einzeltitel: CO²Accumulation, Emergency Cache)</li>
<li><a href="http://www.jamendo.com/de/album/5471" target="_blank">Mr. M &#8211; Nevermind</a> (Einzeltitel: Mélancholique)</li>
</ul>
</li>
<li>Die Zitate stammen aus:
<ul>
<li>Lovecraft, H. P. &#8211; Stadt ohne Namen</li>
<li>Lovecraft, H.P. &#8211; Gesammelte Werke Band 2</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Links zur Episode</strong></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.suhrkamp.de/" target="_blank">Suhrkamp Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.edition-phantasia.de/" target="_blank">Edition Phantasia</a></li>
<li><a href="http://www.hplovecraft.de/" target="_blank">H.P. Lovecraft.de</a></li>
<li><a href="http://www.orchesterderschatten.de/" target="_blank">Orchester der Schatten</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhus-ruf-episode-2-das-fest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
<enclosure url="http://ia700309.us.archive.org/32/items/CthulhusRuf-Episode2/CthulhusRuf-Episode2.mp3" length="52768626" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Lovecraft Doku für lau</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-doku-fuer-lau/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-doku-fuer-lau/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 12:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=5024</guid>
		<description><![CDATA[Lovecraft: Fear of the Unknown ist die beste Dokumentation die ich bisher über Lovecraft gesehen habe und ich habe sie schon mehrfach hier im Blog vorgestellt. Nun ist diese Doku ganz legal für jeden erhältlich, nämlich auf www.snagfilms.com. Für alle &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-doku-fuer-lau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/lovecraft-unknown.jpg"><img class="size-full wp-image-5025 alignleft" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/lovecraft-unknown.jpg" alt="" width="193" height="279" /></a><strong>Lovecraft: Fear of the Unknown</strong> ist die beste Dokumentation die ich bisher über Lovecraft gesehen habe und ich habe sie schon mehrfach hier im Blog vorgestellt. Nun ist diese Doku ganz legal für jeden erhältlich, nämlich auf <a href="http://www.snagfilms.com/films/watch/lovecraft_fear_of_the_unknown/" target="_top">www.snagfilms.com</a>. Für alle die mehr über den Schriftsteller H.P. Lovecraft wissen wollen, denen sei diese Doku auf alle Fälle ans Herz gelegt. Unter anderem kommen <em>S.T. Joshi</em>, <em>Neil Gaiman</em>, <em>Ramsey Campbell</em> und <em>Guillermo </em><em>del Toro</em> zu Wort. Lovecrafts Leben wir nachgezeichnet und man hört auch einige interessante Anekdoten. Schaut es euch an :-]</p>
<p>(via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/11/30/lovecraft-fear-of-the-unknown/">Nerdcore</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-doku-fuer-lau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Blanka Dvorak &#8211; Apologies to H.P. Lovecraft</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/blanka-dvorak-apologies-to-h-p-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/blanka-dvorak-apologies-to-h-p-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 10:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Illustrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Links]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Pickman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=4704</guid>
		<description><![CDATA[Dafür muss man sich doch nicht entschuldigen! Dieser ehrenwerte Zeichner cthuloiden Grauens in Erdtönen, hat mir gerade gruselige Freuden bereitet. Dort unten kann man Pickmans Modell bestaunen und in der Galerie gibt es noch weitere finstere Bilder. Das vorbeischauen lohnt &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/blanka-dvorak-apologies-to-h-p-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dafür muss man sich doch nicht entschuldigen! Dieser ehrenwerte Zeichner cthuloiden Grauens in Erdtönen, hat mir gerade gruselige Freuden bereitet. Dort unten kann man Pickmans Modell bestaunen und in der <a href="http://www.duchomor.com/blanka/lovecraft/index.html" target="_blank"><strong>Galerie</strong></a> gibt es noch weitere finstere Bilder. Das vorbeischauen lohnt sich, vor allem für Spielleiter die vielleicht noch <em>Pickmans Schüler</em> spielen wollen und ihren Spielern mal den Stil von Pickman bzw. Blakely zeigen wollen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/img_0534.jpg"><img class="size-full wp-image-4705 aligncenter" title="Blanka Dvorak - Apologies to H.P. Lovecraft" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/img_0534.jpg" alt="" width="478" height="691" /></a></p>
<p>Und Mr. Dvorak hat auch noch <a href="http://www.duchomor.com/blanka/index.html" target="_blank">andere Galerien des Grauens</a> auf seiner Homepage. Das reinschauen lohnt sich!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/blanka-dvorak-apologies-to-h-p-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Happy Birthday Mr. Lovecraft!</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/happy-birthday-mr-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/happy-birthday-mr-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 05:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=4462</guid>
		<description><![CDATA[Runde Einhundertzwanzig Jahre wäre Howard Phillips Lovecraft heute geworden. Um ein wenig an den Schriftsteller, sein Leben und sein Wirken zu erinnern, haben wir uns dazu entschlossen einen Podcast zu machen. Wir werfen einen Blick auf Lovecrafts Leben, seine Schrullen, &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/happy-birthday-mr-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Runde Einhundertzwanzig Jahre wäre Howard Phillips Lovecraft heute geworden. Um ein wenig an den Schriftsteller, sein Leben und sein Wirken zu erinnern, haben wir uns dazu entschlossen einen Podcast zu machen. Wir werfen einen Blick auf Lovecrafts Leben, seine Schrullen, den Rassismus, seine Geschichten und sein Nachwirken. Dabei lassen wir Lovecraft auch durch Briefe und Essays selbst zu Wort kommen und blicken so auf einen Menschen, mit all seinen Stärken und Schwächen.</p>
<p>[podcast]http://www.archive.org/download/hpl120/LovecraftZum120sten.mp3[/podcast]</p>
<p><a href="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/Podcast.jpeg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-4471" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/Podcast-300x300.jpg" alt="" width="340" height="340" /></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Musik und Zitate</strong></span></p>
<ul>
<li>Sämtliche Musikstücke entstammen dem Album <a href="http://www.jamendo.com/de/album/64680" target="_blank"><em>15 Etudes</em> von Peter Rudenko</a>. Das Album kann bei jamendo kostenlos heruntergeladen werden</li>
<li>Die auftauchenden Zitate stammen in der Reihenfolge ihres Auftauchens aus:
<ul>
<li>Lovecraft, H.P.: Azathoth, S. 243</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 249</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 248</li>
<li>Lovecraft, H.P.: Cthulhu Geistergeschichten, S. 193</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 395</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 581</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 466</li>
<li>Rottensteiner, Franz (Hrsg.): H.P. Lovecrafts kosmisches Grauen, S. 25</li>
<li>De Camp, Lyon Sprague: H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie, S. 489</li>
<li>Lovecraft, H.P.: Azathoth, S. 248</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Links zur Episode</strong></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.festa-verlag.de/" target="_blank">Festa-Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.suhrkamp.de/" target="_blank">Suhrkamp Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.lpl.de/index.php" target="_blank">LPL Records</a></li>
<li>Lyon Sprague De Camp: <em>H.P. Lovecraft &#8211; Eine Biographie</em> (aus dem Festa-Verlag, bei <a href="http://www.phantastik-couch.de/l-sprague-de-camp-h-p-lovecraft-eine-biografie.html" target="_blank">phantastik-couch.de</a>)</li>
<li><a href="http://www.hplovecraft.de/" target="_blank">H.P. Lovecraft.de</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/happy-birthday-mr-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
<enclosure url="http://www.archive.org/download/hpl120/LovecraftZum120sten.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>The Whisperer in Darkness</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/the-whisperer-in-darkness/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/the-whisperer-in-darkness/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 16:20:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[HPLHS]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Mi-Go]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3453</guid>
		<description><![CDATA[Die H.P. Lovecraft Historical Society präsentiert: Den Trailer zu The Whisperer in Darkness [youtube pd5gWGfnK5M] Da bleibt mir die Spucke weg!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die H.P. Lovecraft Historical Society präsentiert: Den Trailer zu <em>The Whisperer in Darkness</em></p>
<p style="text-align: center;">[youtube pd5gWGfnK5M]</p>
<p style="text-align: left;">Da bleibt mir die Spucke weg!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/the-whisperer-in-darkness/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurzfilm &#8211; The Silver Key</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/kurzfilm-the-silver-key/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/kurzfilm-the-silver-key/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 11:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Traumlande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3387</guid>
		<description><![CDATA[Ein Kurzfilm über die gleichnamige Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft: Having regained the key to the gate of dreams, a lonely Randolph Carter(Conor Timmis) leaves behind the prosiness of the waking world forever and crosses into the realm of dreams. Based &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/kurzfilm-the-silver-key/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kurzfilm über die gleichnamige Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft:</p>
<blockquote><p>Having regained the key to the gate of dreams, a lonely Randolph Carter(Conor Timmis) leaves behind the prosiness of the waking world forever and crosses into the realm of dreams. Based on the classic H.P. Lovecraft story &#8220;The Silver Key&#8221;. Directed and produced by Conor Timmis and Gary Fierro.</p></blockquote>
<p style="text-align: center;">[youtube 4V59ik48Xs4]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/kurzfilm-the-silver-key/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>H.P. Podcraft &#8211; The rats in the wall</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-podcraft-the-rats-in-the-wall/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-podcraft-the-rats-in-the-wall/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 07:27:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3323</guid>
		<description><![CDATA[In Episode 31 und 32 des Lovecraft Podcasts beschäftigen sich Chris und Chad mit einer der besten Lovecraft Geschichten: Die Ratten im Gemäuer. Und als besonderer Gast ist Kenneth Hite mit an Bord. Vielleicht wäre das auch was für unseren &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-podcraft-the-rats-in-the-wall/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://blog.hppodcraft.com/2010/02/17/episode-31--the-rats-in-the-walls-part-1.aspx" target="_blank">Episode 31</a> und <a href="http://blog.hppodcraft.com/2010/02/24/episode-32--the-rats-in-the-walls-part-2.aspx" target="_blank">32</a> des <a href="http://www.hppodcraft.com/" target="_blank">Lovecraft Podcasts</a> beschäftigen sich Chris und Chad mit einer der besten Lovecraft Geschichten: <em>Die Ratten im Gemäuer</em>. Und als besonderer Gast ist Kenneth Hite mit an Bord.</p>
<p>Vielleicht wäre das auch was für unseren Blog? In unregelmäßigen Abständen ein literarischer Podcast? Klingt verlockend und wäre so etwas wie ein cthuloides Quartett :-]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-podcraft-the-rats-in-the-wall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The Last Lovecraft</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/the-last-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/the-last-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3306</guid>
		<description><![CDATA[The relic must be delivered to a descendant of H.P. Lovecraft. - The Last Lovecraft: The Relic of Cthulhu Da hat der Weltenschieber uns einen schönen Linktipp zukommen lassen. Vielen Dank dafür! :-] Was soll ich noch großartig über Last &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/the-last-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>The relic must be delivered to a descendant of H.P. Lovecraft.</em><br />
- The Last Lovecraft: The Relic of Cthulhu</p>
<p>Da hat der <a href="http://weltenschieber.blogspot.com/" target="_blank">Weltenschieber</a> uns einen schönen Linktipp zukommen lassen. Vielen Dank dafür! :-]</p>
<p>Was soll ich noch großartig über <em>Last Lovecraft</em> erzählen, schaut mal beim <a href="http://weltenschieber.blogspot.com/2010/02/film-tip-last-lovecraft.html" target="_blank">Weltenschieber</a> rein, er hat eine vorzügliche Zusammenfassung geschrieben und viele Links untergebracht. Hier ist auf alle Fälle der Trailer und der Pressetext des Films:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube QOWtgLneeNE]</p>
<blockquote><p>Jeff, a down on his luck office worker finds out he is the last living relative of horror novelist H.P. Lovecraft. What he doesn&#8217;t know is that Lovecraft&#8217;s monsters are real and will soon threaten the very existence of mankind. Jeff and his best friend Charlie are forced to embark on a perilous adventure and they enlist the help of high school acquaintance, Paul, a self proclaimed Lovecraft specialist. Together the three unlikely heroes must protect an alien relic and prevent the release of an acient evil, known as Cthulhu.</p></blockquote>
<p>Sieht nach einem netten Film für alle Lovecraft-Fans da draußen aus. Vielleicht eine Art <em>Gamers</em> für Kultisten? ;-]﻿</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/the-last-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jagd nach lovecraftschen Werken 2009</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2009/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 13:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yuggoth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3123</guid>
		<description><![CDATA[ALLEN LESERINNEN, LESERN, SCHREIBERINNEN, SCHREIBERN UND TEAMMITGLIEDERN von CTHULHU.DE wünsche ich ein FROHES, GESUNDES, NEUES JAHR. Der 01.01.2010 erscheint mir ein guter Zeitpunkt das literarisch-lovecraftsche Jahr 2009 noch einmal kurz zu rekapitulieren und das ein oder andere Werk vorzustellen bzw. &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2009/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ALLEN LESERINNEN, LESERN, SCHREIBERINNEN, SCHREIBERN UND TEAMMITGLIEDERN von CTHULHU.DE wünsche ich ein FROHES, GESUNDES, NEUES JAHR. Der 01.01.2010 erscheint mir ein guter Zeitpunkt das literarisch-lovecraftsche Jahr 2009 noch einmal kurz zu rekapitulieren und das ein oder andere Werk vorzustellen bzw. wieder ins Gedächtnis zu rufen.</p>
<p><big><strong>Erschienen sind&#8230;</strong></big></p>
<p><img alt="" src="http://www.basilisk-verlag.de/wp-content/uploads/wpsc/product_images/winds-of-change.jpg" class="alignleft" width="86" height="128" /><strong>&#8220;Winds of Change&#8221;</strong> von Jason Brannon (<a href="http://www.basilisk-verlag.de/">Basilisk Verlag</a>). Und das gleich zu Beginn des Jahres. Drei Geschichten bilden den Inhalt des 177 Seiten starken Bandes. Im Horror-Forum.net wurde der Titel von vielen Mitglieder kritisch, im großen und ganzen jedoch positiv besprochen. In der &#8220;Lovecraft/Cthulhu-Liste&#8221; ist das Buch noch unter &#8220;AUF VERDACHT&#8221; vermerkt, da mir bisher die nötige Zeit zu einer Auseinandersetzung mit dem Werk gefehlt hat. Natürlich würde ich mich über Meinungen, ob &#8220;Winds of Change&#8221; zum lovecraftschen Tenor gezählt werden kann, freuen; die L/C-Liste werde ich dann auch dem entsprechen aktualisieren.</p>
<p><img alt="" src="http://www.basilisk-verlag.de/wp-content/uploads/wpsc/product_images/dagons-erben.jpg" class="alignright" width="86" height="128" /><strong>&#8220;Dagons Erben&#8221;</strong> von Tobias Bachmann (<a href="http://www.basilisk-verlag.de/">Basilisk Verlag</a>). Im März erschien der zweite Band der &#8220;Edition Arkham&#8221;. Bei einer einmaligen Auflage von 99 Stücke war das 125 Seiten starke Buch schon nach kurzer Zeit ausverkauft . Überraschenderweise gab es ein paar Monate später die Nachricht, dass noch einige, wenige, unnummerierte Exemplare zur Verfügung stehen würden. So war es dann wohl noch einer Handvoll Lesern vergönnt diesen &#8211; eigentlich schon vergriffenen &#8211; Titel zu ergattern.</p>
<p><img alt="" src="http://www.sieben-verlag.de/assets/images/covers/see_t.jpg" class="alignleft" width="96" height="128" /><strong>&#8220;Der schwarze See&#8221;</strong> von Barbara Büchner (<a href="http://www.sieben-verlag.de/">Sieben Verlag</a>). Im April erschien &#8211; nach dem Infotext auf seinen Backcover zu schließen &#8211; ein All-Age-Phantastikroman in lovecraftscher Tradition. In den letzten Jahren hat die Zahl sogenannter All-Age Literatur sprunghaft zugenommen. Viele Phantastik-Leser sind dazu übergegangen kritisch das ihnen vorliegenden Buch mit eben jener Bezeichnung zu prüfen, da damit oftmals die übliche Mischung aus Vampir-Werwolf-Romantik usw. verbunden zu sein scheint. Von jüngeren Schmökerfreunden wird das Genre dafür sehr enthusiastisch aufgenommen, was nicht heißen soll, diese Leserschaft hätten einen minderen Geschmack. &#8220;Der schwarze See&#8221; habe ich ohne Vorurteil und Erwartungen gelesen. Zwar begegnet der geneigte Leser hier nicht dem üblichen Figuren des All-Age Genre, der Ablauf ist jedoch fast derselbe. Ein Gruppe Jugendlicher wird mit dem Übernatürlichen (in diesem Fall Außerirdische die die Welt unterjochen wollen) konfrontiert. Zwischen den Hauptprotagonisten entsteht im Laufe der Handlung ein engere Beziehung und das Ende hat, nach einigen Widrigkeiten, einen positiven Ausgang. Mein persönlicher Eindruck nach der Lektüre: Die Autorin entwickelt ein durchaus glaubhafte Handlung, lässt ihre Protagonisten jedoch eher hölzern und klischeehaft wirken. Die erwähnte &#8220;lovecraftsche Tradition&#8221; bekommt man leider nicht zu spüren; dazu fehlt es der Story an nötiger Intensität des Unheimlich-Übernatürlichen. &#8220;Der schwarze See&#8221; wurde in der L/C-Liste unter &#8220;IN LOVECRAFTSCHER TRADITION&#8221; vermerkt.</p>
<p><img alt="" src="http://www.festa-verlag.de/images/product_images/popup_images/200_0.jpg" class="alignright" width="86" height="128" /><strong>&#8220;Cthulhu&#8221;</strong> von H.P. Lovecraft (<a href="http://www.festa-verlag.de/">Festa Verlag</a>). Der April brachte uns den fünften Band der neu übersetzten Gesammelten Werke Lovecrafts. Die Festa-Ausgaben stellen ein schöne und preiswerte Alternative zu den Bänden der Edition Phantasia dar, die leider schon seit einiger Zeit (bis auf Band 3 und 5) als vergriffen gelten.</p>
<p><img alt="" src="http://www.festa-verlag.de/images/product_images/popup_images/206_0.jpg" class="alignleft" width="86" height="128" /><strong>&#8220;Volk der Finsternis&#8221;</strong> von Robert E. Howard (<a href="http://www.festa-verlag.de/">Festa Verlag</a>). Schon unlängst hatte der Festa Verlag eine Kehrtwende, Back to the Roots, angekündigt. &#8220;Volk der Finsternis&#8221;( im Oktober erschienen) und alle weiteren unheimlichen Geschichten von Howard, gesammelt in voraussichtlich sechs Bänden, dürfte dafür ein guter Anfang sein; nicht zu vergessen die angekündigten Bände von C.A. Smith, auf die viele Leser ebenfalls gespannt warten dürften.</p>
<p><img alt="" src="http://www.verlag-torsten-low.de/pics/Metamorphosen.jpg" class="alignright" width="86" height="128" /><strong>&#8220;Metamorphosen &#8211; Auf Lovecrafts Spuren&#8221;</strong> (<a href="http://www.verlag-torsten-low.de/">Verlag Torsten Low</a>) ist ein Anthologie der Edition Geschichtenweber, die von Manuel Bianchi, Sabrina Eberl und Nina Horvath herausgegeben wurde. Erscheinungstermin war ebenfalls Oktober. Inhaltlich sollte es um die unheimlichen Veränderungen ganz normaler Menschen gehen. Schon einige solch gearteter Geschichten wurden von den verschiedensten Autoren geschrieben und auch Lovecraft war diese Thematik nicht unbekannt; dafür dürfte &#8220;Schatten über Innsmouth&#8221; als Paradebeispiel dienen.</p>
<p><big><strong>Auf der Suche nach dem Wahnsinn</strong></big></p>
<p>&#8220;Die Weiden&#8221; von Algernon Blackwood habe ich vor einigen Jahren, gerade in der Zeit meiner literarisch Orientieren, gelesen. Es muss eine Anthologie gewesen sein, vielleicht aber auch eine der Sammlungen Blackwoods; die Erinnerung daran ist mir nicht mehr gegenwärtig genug. Damals habe ich dieser Geschichte nicht viel Beachtung geschenkt; ebenso dem Autor, der ja eigentlich zu den Koryphäen der englischen Gespenster- und Grußelgeschichte zählt. Es musste dauern bis mir dieser anerkannte Schriftsteller wieder vor die Nase kam und dann geschah es in Form eben jener Geschichte, die in einer schönen Ausgabe und mit einem Reisebericht Blackwood&#8217;s versehen im Verlag Heinrich &amp; Hahn schon 2007 erschienen ist. Der Verlag hat seine Tätigkeit zwar Ende 2008 eingestellt, der Titel ist jedoch bis auf weiteres lieferbar. Die Geschichte nun habe ich mit, zugegebenermaßen, wenig Enthusiasmus begonnen, musste aber angenehm-überrascht feststellen, dass mir hier, eigentlich schon zum zweiten mal, ein phantastisches Kleinod in die Hände gefallen und mein Geist wach genug war dies auch zu erkennen. Der von Lovecraft so oft angeführte &#8220;Kosmische Schrecken&#8221; wird deutlich spürbar; das schreckliche Gefühle der Protagonisten, Mächten außerhalb jeder Vorstellungskraft ausgeliefert zu sein, ergreift unweigerlich auch den geneigten Leser. Die Lektüre von &#8220;Die Weiden&#8221; sei hiermit also, für alle die das Vergnügen noch nicht hatten, sehr empfohlen.</p>
<p><img alt="" src="http://www.heinrichundhahn.de/heinrichundhahn/images/img_dieweiden.jpg" class="alignleft" width="96" height="128" /><em>Titel: Die Weiden<br />
Autor: Algernon Blackwood<br />
Verlag: <a href="http://www.heinrichundhahn.de/">Heinrich und Hahn Verlag</a><br />
Umfang: 152 Seiten<br />
ISBN: 9783865970442<br />
Preis: 14,90 Euro<br />
Inhalt:</em></p>
<p>Auf einer Kanutour, die den Ich-Erzähler und seinen schwedischen Freund von der Donauquelle in Donaueschingen bis zur Mündung ins schwarze Meer führen soll, erreichen die beiden schließlich hinter Preßburg die Schütt, eine befremdliche, gottverlassene Landschaft, die aus nichts als Wasser, Wind und Weiden zu bestehen scheint. Auf der Suche nach einem Rastplatz für die Nacht, biwakieren sie auf einer der zahllosen Sandbänke. Das Wasser steigt unaufhörlich, immer größere Teile der Insel brechen in den reißenden Fluss, der Wind peitsch die Weidenbüsche. Draußen auf dem Strom treibt etwas vorbei, ein Otter, möglicherweise ist es aber auch eine Leiche; in der Ferne stakt ein Bauer in seinem Kahn vorüber, der sich bei ihrem Anblick bekreuzigt, aber nicht näher kommt. Beides verstärkt noch das Gefühl des Verlassenseins und einer ungewissen Bedrohung. Die Szenerie zieht beide in ihren Bann und ruft so etwas wie Furcht hervor; nachts tauchen riesige, ungeheuerliche Gestalten auf, das Kanu schlägt leck, ein Paddel geht verloren, und am Ende haben beide das Gefühl, nur mit knapper Not etwas Entsetzlichen entronnen zu sein. Anlass für diese Erzählung war eine Kanufahrt, die Algernon Blackwood mit einem Freund auf der Donau unternahm und über die er 1901 einen längeren Beitrag schrieb für das englische Macmillan&#8217;s Magazine. Dieser Reisebericht erscheint hier zum ersten Mal in deutscher Übersetzung.</p>
<p>Zwei Titel, die ich durch sehr großen Zufall aufgestöbert habe, sind einmal als Dämonenland Heftroman und als Vampir Horror Heft erschienen. Über den lovecraftschen/cthuloiden Charakter beider kann ich nur spekulieren; der Vollständigkeit halber möchte ich sie hier aber aufführen. Beide Titel wurden in der L/C-Liste unter &#8220;AUF VERDACHT&#8221; vermerkt.</p>
<p><img alt="" src="http://dunkelgestirn.files.wordpress.com/2010/12/bestie.jpg?w=390" class="alignleft" width="64" height="96" />Titel: Die Meer-Bestie (Dämonen-Land Nr. 48)<br />
Autor: Logan Derek<br />
Verlag: Bastei Verlag<br />
Umfang: 65 Seiten (Heft)<br />
ISBN/ISSN: Nicht vorhanden<br />
Preis: 0,95 Euro</p>
<p><img alt="" src="http://dunkelgestirn.files.wordpress.com/2009/01/gotze1.jpg" class="alignleft" width="64" height="96" /><em>Titel: Der Götze vom anderen Stern (Vampir Horror-Roman Nr. 183)<br />
Autor: Earl Warren<br />
Verlag: Erich Papel Verlag<br />
Umfang: 64 Seiten (Heft)<br />
ISBN/ISSN: Nicht vorhanden<br />
Preis: 0,60 Euro<br />
</em></p>
<p><strong>INAHLTSQUELLE: Der jeweilige Verlag (siehe Verlinkung)</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/jagd-nach-lovecraftschen-werken-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Merry Christmas, Mr. Lovecraft</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/merry-christmas-mr-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/merry-christmas-mr-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:01:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magister Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=3033</guid>
		<description><![CDATA[On Christmas Eve we softly sink to rest (H.P. Lovecraft: Old Christmas) Lovecraft war ein Materialist durch und durch, das ist nichts neues. Er war naturwissenschaftlich gebildet und ein Atheist. Oft trifft man bei ihm eine zu seinen übrigen Ansichten &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/merry-christmas-mr-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>On Christmas Eve we softly sink to rest<br />
(H.P. Lovecraft: Old Christmas)</em></p>
<p>Lovecraft war ein Materialist durch und durch, das ist nichts neues. Er war naturwissenschaftlich gebildet und ein Atheist. Oft trifft man bei ihm eine zu seinen übrigen Ansichten entgegengesetzte Haltung an, die überraschend ist. Dazu zählt auch sein Verhältnis zu einem der wichtigsten Feste des Christentums: Weihnachten. Wie kann es sein, dass ein Mann wie Lovecraft das Weihnachtsfest sehr schätzte, es sogar, wie es bisweilen scheint, vielleicht sogar liebte?</p>
<p>Die Frage lässt sich vielleicht unter zwei Aspekten beantworten. Zum einen war Lovecraft ein der Tradition verpflichteter Mensch. Das führt zum zweiten Aspekt, dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit. Beides vermischt sich hier. Weihnachten bedeutete für ihn wohl mehr als nur das Verteilen und Empfangen von Geschenken oder das Beisammensein mit Freunden, was er allerdings sehr mochte, wie man in einem Brief aus dem Dezember 1925 an Lillian Clark lesen kann, in dem er eine Weihnachtsfeier mit seinen Freunden in George W. Kirks Buchladen beschreibt. Es bedeutete für ihn auch das Bewahren einer für ihn sehr wichtigen Erinnerung, die an seine Kindheit, seinem Goldenen Zeitalter. Man kann es vielleicht mit einem Zitat aus Axel Hackes neuem Buch „Alle Jahre schon wieder“ auf den Punkt bringen: „Ich liebe diese Zeit, auch wenn sie noch so anstrengend sein mag. Weihnachten ist für mich das Fest der Sehnsucht nach der Kindheit: nach dem kindlichen Glauben, dass die Welt eigentlich schön ist und heil. Es ist der Versuch der Erwachsenen, sie wenigstens für einen Abend oder für zwei, drei Tage noch einmal schön und heil zu machen.“</p>
<p>Ohne Zweifel hätte Lovecraft, wenn auch unter gewissen  Vorbehalten, dem Kern dieser Aussage zugestimmt. So erinnert sich sein Freund W. Paul Cook in seinen Erinnerungen an Lovecraft (in: In Memoriam Howard Phillips Lovecraft, 1941) an den „Gefühlsausbruch“ („his outburst“) als sie gemeinsam am alten Anwesen der Familie Angell Street 454 vorbei gingen. Lovecraft, so Paul Cook weiter, träumte davon, eines Tages dieses Haus zurückzukaufen, ebenso wie die Bücher, die aus der Familienbibliothek wegen der angespannten finanziellen Situation veräußert werden mussten. Auch Sonia H. Davies berichtet in ihren Erinnerungen an Lovecraft (The Private Life of H. P. Lovecraft, 1948 bzw. vollständig erstmalig 1985), wie sehr er den Verkauf des alten Anwesens  beklagte. Er sei anfangs oft dorthin gegangen und habe sich auf die Stufen der Veranda gesetzt, denn „Das war sein Zuhause!“ („THAT was is home!“).<br />
Lovecraft muss oft an die Zeit gedacht haben, denn er genoss hier alle Freiheiten, die ein phantasievoller und intelligenter Junge hätte haben können. Selbst trotz des im Hintergrund dräuenden Schattens der Erkrankung seines Vaters, konnte der junge Lovecraft alles tun und lassen, wonach ihm der Sinn stand und was seine Mutter zuließ. Sein geliebter Großvater Whipple Van Buren Phillips unterstützte die Grillen seines Enkelsohns, förderte seine Talente und gestattete ihm die Benutzung der Familienbibliothek. Der junge Lovecraft durchstreifte den Dachboden des Anwesens und entdeckte dort im Jahr 1902 das Buch „Geography of the Heavens“, ein Astronomiebuch seiner Großmutter, erschienen etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Dieses Buch, so wird er später sagen, hat seine lebenslange Faszination für die Astronomie mitbegründet und letztlich war es diese Faszination, durch die Lovecraft auch zu dem Schriftsteller geworden ist, den wir heute schätzen.</p>
<p>Es ist bekannt, wie sehr Lovecraft an der (virtuellen) Vergangenheit hing, insbesondere die des 18 Jahrhunderts, die er idealisierte. Wie nun auch verständlich ist, war seine persönliche Vergangenheit immer ein weiteres virtuelles Rückzugsgebiet, das er sich bewahren wollte. Man neigt besonders  in der Weihnachtszeit zu einer gewissen Nostalgie und auch Lovecraft war nicht frei davon. Er erzählte seiner Frau Sonia H. Davies von den Weihnachtsabenden in der Angell Street 454. Man versammelte sich zusammen mit den Dienstboten im Wohnzimmer und sang gemeinsam Weihnachtslieder. Danach übergab Whipple Phillips jedem von ihnen als Weihnachtsgeschenk einen Umschlag mit einem Scheck. Er wünschte jedem persönlich frohe Weihnachten. Für den jungen Lovecraft ein Paradies. Er hatte diese Familienfeiern geliebt („How happy I used to be at these family gatherings!“). Man kann es sich geradezu vorstellen, wie die Familie Phillips den Weihnachtsabend verbrachte. Der Großvater im Sessel, den Enkel bei sich. Er erzählt ihm eine Geschichte, draußen ist es kalt. Nebenan wird das Essen aufgetragen. Dann geht es zu Bett und Young Lovecraft denkt an seine Geschenke. Wer weiß das schon, aber mir persönlich gefällt die Vorstellung.</p>
<p>Wie Lovecraft nun seine Weihnachtsfeste verbracht hat, können wir kaum sagen. Ich kann nur auf drei Zeugnisse zurückgreifen. Es ist außerordentlich schwierig, an Informationen zu kommen, insbesondere an Informationen aus erster Hand. Die Editionslage der Briefe ist nicht zuletzt aufgrund ihrer Masse sehr schwierig. Zu den bekannten Ausgaben der Selected Letters des Arkham House Verlags, kommen die zahlreichen Zitatstellen aus verschiedenen Monografien, Essays und Erinnerungen. S. T. Joshis monumentale Biografie ist an erster Stelle zu nennen, dicht gefolgt von dem inhaltlich eher fragwürdigen Werk von Lyon Sprague de Camp. Beide haben in der John Hay Bibliothek der Brown Universität die Handschriften und Briefmanuskripte einsehen und studieren dürfen. Im Gegensatz zu Joshis Werk taugt de Camps Biografie vor allem als Lieferant für Zitate.</p>
<p>Ferner gibt es lohnende Ausgaben aus dem Verlag Hippocampus Press (Letters to Alfred Galpin; Letters to Rheinhart Kleiner), eine repräsentative Ausgabe der Briefe aus New York bei Nightshade Books, sowie die autobiografischen Briefe in der Sammlung „Lord of a Visible World“. Ferner gibt es eine Ausgabe des Briefwechsels mit Robert E. Howard und dessen mit August Derleth. Diese Bücher sind allerdings nur zu ziemlich absurden Preisen zu haben. Von der Sammlung der Selected Letters taucht gelegentlich ein exemplar auf und bisher kann ich hier nur auf Nummer I und III zurückgreifen. Diese Ausgaben, gemeint sind Selected Letters I -V, geben auch nur einen Querschnitt wieder, wie es alle mir bekannten Briefsammlungen Lovecrafts tun (können).</p>
<p>So berichtet Lovecraft in dem bereits erwähnten Brief an seine Tante Lillian Clark vom 26. Dezember 1925 aus New York, dass er und seine Freunde sich in George W. Kirks Chelsea Bookshop am 23.12.1925 abends getroffen haben. Die Mitglieder des KALEM Clubs hielten dort eine kleine private Weihnachtsfeier ab, bei der James F. Morton den Weihnachtsmann spielte und jedem ein kleines Geschenk aus einem 10 Cent Store zusammen mit einem kleinen Gedicht überreichte. Lovecraft bekam eine Schneekugel, die er in seinem Brief sogar gezeichnet hat. In der Kugel befand sich die Miniatur eines verfallenen Schlosses, das seine Dunsanianische Fantasie anregte. Das kleine Geschenk hat ihn sehr begeistert, denn er beschreibt es ausführlich und lobt Mortons Volltreffer. Ferner lobt er Kirks Kaffee, der unter den KALEMs geradezu legendär war.</p>
<p>Gegen 2 Uhr morgens endete das Treffen und Lovecraft arbeitete in dieser Nacht bis 3.30 Uhr. Man stelle sich eine kalte Nacht in Brooklyn vor, das Licht in der Clinton Street 169 ist noch an und Lovecraft schreibt noch etwas, sieht nach draußen und vielleicht fällt leichter Schnee, zumindest in der kleinen Kugel, deren Gebäude für ihn eher ein Überbleibsel des  alten Atlantis darstellt.</p>
<p>Am nächsten Tag, dem 24.12.1925 kam ein Paket seiner Frau Sonia an, darin enthalten einige Hemden und eine „exquisite“ Krawatte. Der Nachmittag des nächsten Tages gehörte einer kleinen Weihnachtsfeier unter Freunden im Hause Frank „Sonny“ Belknap Long, wo er auch Everett McNeil und Samuel Loveman traf. Es wurden Geschenke überreicht und die Festtafel war reich gedeckt. Nach dem Essen, zum Nachtisch wurde ganz traditionell Plum-Pudding und Minzkuchen aufgetragen, gab es noch einige Überraschungsgeschenke aus einer gewaltigen Socke, aus der sich jeder Gast neun Kleinigkeiten (nicht Ringe) nehmen durfte. Lovecraft „zog“ unter anderem Rasierseife, eine Nagelfeile und ein Maßband heraus, was ihn zu einem kleinen Witz veranlasste. Wäre er, so bereichtet er Tante Lillian, unterwegs verhaftet worden, so hätte die Polizei mit Sicherheit geglaubt, er habe ein Woolworth oder Kresge Warenhaus ausgeraubt.</p>
<p>Man traf sich noch einmal im Weihnachtszimmer und spielte ein kleines Spiel, dessen Preis eine Box mit Schokolade war. Es ging hier um das Erraten bekannter Werbung aus beliebten und populären Magazinen. 25 Werbeanzeigen wurden gezeigt und zu Lovecrafts nicht geringem Erstaunen, kannte er die meisten, obwohl er kein Leser solcher Magazine war. Eigentlich hatte er nicht an dem spiel teilnehmen wollen, wurde aber überzeugt und gewann. Großzügig wie immer bot Lovecraft der Gesellschaft von seiner gewonnenen Schokolade an, wurde aber von Mrs. Long davon überzeugt, seinen Preis für sich zu behalten, da eine große Schale mit Schokolade auf dem Tisch stand. Nach diesem kleinen Spiel ging die ganze Gesellschaft ins Kino. Es gab zwei Westernfilme, deren Titel Lovecraft leider nicht nennt.</p>
<p>Nach einem gemeinsamen Abendessen verabschiedete man sich gegen 23.30 Uhr. Lovecraft blieb in dieser Nacht noch bis um 4 Uhr morgens wach und naschte bei seiner Schreibtischarbeit von der exquisiten Schokolade.</p>
<p>Einem anderen Brief aus dem Dezember 1929 an James F. Morton entnehmen wir, dass Lovecraft, bereits wieder in Providence wohnend,  seine Tante Annie Gamwell zu einem traditionellen Weihnachtsessen nach Downtown Providence ausführte. Viel ist in diesem Brief leider nicht mehr zu erfahren, aber Neffe und Tante zeigten sich schockiert über die baulichen Veränderungen, die man an der Altstadt von Providence vornahm.</p>
<p>Der Literaturwissenschaftler R. Alain Everts zitiert in seinem Aufsatz „Der Tod eines Gentleman: die letzten Tage Howard Phillips Lovecrafts“ (In: „Der Einsiedler von Providence“, Suhrkamp 1992) aus einem Brief von Annie Gamwell an August Derleth aus dem Jahr 1937) wie sehr Lovecraft diese frohe Stimmung dieser Zeit geliebt hatte.Er habe es sich im Dezember 1936 trotz schwerer Krankheit nicht nehmen lassen, das Haus weihnachtlich zu schmücken, wie er es all die Jahre vorher gemacht habe. Auch Hazel Heald berichtet August Derleth 1937, dass Lovecraft ihr in allen Einzelheiten den Baum und den gesamten Weihnachtsschmuck im Hause beschrieben habe.</p>
<p>Sein besondere Wertschätzung für das Weihnachtsfest findet auch ihren literarischen Nachschlag. So ist sein längstes einzelnes Gedicht ein Weihnachtsgedicht, das im Dezember 1918 im Tryout erschien: „Old Christmas“, ein 332 Zeilen langes Gedicht im Stil des 17. Jahrhunderts, der Epoche von Königin Anne II. Lovecraft beschwört hier einen Weihnachtsabend in England in entsprechender Diktion der damaligen Zeit. Lovcraft gelingt es hier ein dichtes atmosphärische dichtes Bild zu zeichnen. Es vereinen sich hier die Motive der Sehnsucht auf zweierlei Weise. Zum einen wieder einmal die Sehnsucht nach einer (idealisierten) Vergangenheit, zum anderen das mit allen  Sinnen erlebbare Fest, welches er mit allen poetischen Mitteln zu beschreiben sucht, getreu seinem Diktum, eine unheimliche Geschichte habe Atmosphäre zu erzeugen und im Leser ein Gefühl zu erwecken. Nicht ohne Nostalgie gedenkt Lovecraft hier wohl auch seiner eigenen Vergangenheit in der Angell Street 454. (Es wäre schön, hier mittels eines Links das gesamte Gedicht zu präsentieren, damit man Lovecrafts gelungenes Gedicht auf sich wirken lassen könnte, denn nach Meinung einiger Kritiker ist es, bei aller leicht übertriebenen Treue zu alter Diktion und Versmaß, ein wirklich anspruchsvolles und sorgsam konstruiertes Gedicht. Doch leider existiert kein Link dazu, der Text ist meines Wissens nach nicht verfügbar. Falls jemand dennoch einen Link findet, möge er darauf hinweisen und sich meines Danks sicher fühlen.)</p>
<p>In späteren Jahren schrieb Lovecraft seinen Freunden und Verwandten immer wieder sehr persönliche kleine Weihnachtsgedichte. In der Sammlung „The Ancient Track – The Complete Poetical Works Of H. P. Lovecraft“ finden sich 112 verschiedene Weihnachtsgedichte an Freunde und Verwandte. Da es sich hier nur um die überlieferten Texte handelt, mag es sein, dass er wesentlich mehr geschrieben hat. Jedes kleine Gedicht, meist Vierzeiler in Paarreimen, ist sehr persönlich. Sie sind sehr herzlich, geradezu „herzenswarm“ wie S.T. Joshi sagt und oft mit einer Reminiszens an gemeinsame Erlebnisse oder Interessen. Es sind schöne, persönliche Gelegenheitsgedichte, um dem Empfänger eine Freude zu machen. Gewiss sind nicht alle dieser kleinen Gedichte von hohem literarischen Anspruch, aber sie zeigen wieder die Bedeutung, die das Weihnachtsfest auch in literarischer Sicht für Lovecraft hatte. Er nutzt die Gelegenheit eines Briefes oder einer Grußkarte, um ein kleines persönliches Geschenk in Form eines Gedichts zu überbringen.</p>
<p>Aus quasi auch berufbedingten Gründen möchte ich eins dieser kleinen Gedichte hier zitieren. Es ist an George Kirk adressiert, dem Besitzer des Chelsea Bookshops (s.o.).</p>
<p>Since Chelsea is old SANTA&#8217;S very home,<br />
I trust he&#8217;ll call before he starts to roam,<br />
And find in KIRK a worthy youth to crown<br />
With all the fame that MOORE of old laid down!</p>
<p>Das vielleicht schönste Weihnachtsgedicht schrieb Lovecraft um 1920. Es erschien ebenfalls im Tryout. Es spricht ganz und gar für sich:</p>
<p><strong>Christmas</strong></p>
<p><strong>The cottage hearth beams warm an bright,<br />
The candles gaily glow;<br />
The stars emit a kinder light<br />
Above the drifted snow.</strong></p>
<p><strong>Down from the sky a magic steals<br />
To glad the passing year,<br />
And belfries shake with joyous peals<br />
For Christmastide is here!</strong></p>
<p>Zum Schluss möchte ich ein Zitat aus oben dem erwähnten Aufsatz von R. Alain Everts vorstellen, das Lovecrafts ganz eigenes Verhältnis zum Weihnachtsfest beschreibt. Es stammt von seiner Tante Annie Gamwell, der letzten lebenden Verwandten Lovecrafts und der letzten Überlebenden der Familie aus dem Jahr 1939. Es findet sich in dem erwähnten Suhrkampband auf Seite 187 und reicht als Schlussbemerkung aus.</p>
<p>„Howard liebte die Weihnachtsfestlichkeiten &amp; er &amp; ich waren zusammen so fröhlich &amp; festlich gestimmt. Er wollte immer einen Baum haben &amp; war ein echter Weihnachtsmann &amp; kümmerte sich um den  ganzen Schmuck. Er sagte zu mir, ich solle schlafengehen &amp; überraschte mich am Morgen mit der ganzen Schönheit des Baumes &amp; den Geschenken. Jeden Abend saß er lange im Kerzenschein des Baumes &amp; erzählte von den glücklichen Zeiten – bis schließlich der Baum weggeworfen werden musste.“</p>
<p>Frohe Weihnachten.</p>
<p>Mirko Stauch, für das Team von Cthulhus Ruf</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/merry-christmas-mr-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Illustrationen aus der Zeit</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/illustrationen/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/illustrationen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Illustrationen]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2992</guid>
		<description><![CDATA[Aller Guten Dinge sind drei! Ich kann nicht warten &#8211; wenn auch sträflich zu spät &#8211; auf den Blog &#8220;Golden Age Comic Book Stories&#8221; hinzuweisen. Dort finden sich zum Beispiel auch Bilder zu Lovecrafts Geschichten aus den 30er Jahren! Eine &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/illustrationen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="highslide" href="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/ShadowOutOfTime.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2995" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/ShadowOutOfTime-224x300.jpg" alt="ShadowOutOfTime" width="224" height="300" /></a>Aller Guten Dinge sind drei! Ich kann nicht warten &#8211; wenn auch sträflich zu spät &#8211; auf den Blog &#8220;<a href="http://goldenagecomicbookstories.blogspot.com/">Golden Age Comic Book Stories</a>&#8221; hinzuweisen. Dort finden sich zum Beispiel auch Bilder zu <a href="http://goldenagecomicbookstories.blogspot.com/2008/09/lovecraft-had-2-stories-published-in.html">Lovecrafts Geschichten aus den 30er Jahren</a>! Eine wahre Fundgrube für Illustrationen aus der guten Alten Zeit der amerikanischen Groschenhefte!</p>
<p>(Dank geht diesmal an Ingo aka Randolph_Carter aus dem Cthulhu-Forum für diesen Tipp!)</p>
<p><em>(Das Bild stammt von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:ShadowOutOfTime.jpg">Wikipedia</a>, findet sich unter obigem Link allerdings wesentlich höher aufgelöst.)</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/illustrationen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>H.P. Lovecraft vs. Nathaniel Hawthrone</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-lovecraft-vs-nathaniel-hawthrone/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-lovecraft-vs-nathaniel-hawthrone/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 04:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Hawthrone]]></category>
		<category><![CDATA[Joe Hill]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2072</guid>
		<description><![CDATA[Question: If H.P. Lovecraft and Nathaniel Hawthorne got into a fight using broken bottles and lengths of chains for weapons, who would win? Answer: Hawthorne. Lovecraft would find it beneath his dignity to fight. Ich lese immer mal wieder in &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-lovecraft-vs-nathaniel-hawthrone/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Question: If H.P. Lovecraft and Nathaniel Hawthorne got into a fight using broken bottles and lengths of chains for weapons, who would win?</strong></p>
<p><em>Answer: Hawthorne. Lovecraft would find it beneath his dignity to fight.</em></p>
<p>Ich lese immer mal wieder in Joe Hills Blog rein und vor einiger Zeit haben ich einen <a href="http://joehillfiction.com/?p=906#more-906" target="_blank">laaaaaangen Beitrag</a> voller Fragen &amp; Antworten entdeckt. Dort habe ich auch die obige Frage gefunden. Mal abgesehen davon wie man auf die Idee kommt, so eine Frage zu stellen, glaube ich das Lovecraft ein würdiger Gegner wäre! Schließlich muss sich auch ein Gentleman zu wehren wissen.</p>
<p>Das einzige Problem bei diesem Kampf wäre nur, das Hawthorne bereits tot, bzw. untot wäre, denn er starb bereits 1864. Aber ob das H.P. aufhalten würde? Wer weiß! Was denkt ihr?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/h-p-lovecraft-vs-nathaniel-hawthrone/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>10 Minuten Lovecraft</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 04:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Guillermo del Toro]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Ramsey Campbell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2870</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten 10 Minuten der Dokumentation Lovecraft – Fear of the Unknown (von www.wyrdstuff.com) gibt es bei youtube: [youtube qA2CcawlrBQ] Ich hab die Doku immer noch nicht bestellt :-[  Mal gucken was das kostet&#8230; Auf alle Fälle sieht das Material &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten 10 Minuten der Dokumentation <em>Lovecraft – Fear of the Unknown</em> (von <a href="http://wyrdstuff.com/" target="_blank">www.wyrdstuff.com</a>) gibt es bei <a href="http://www.youtube.com/user/wyrdstuff" target="_blank">youtube</a>:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube qA2CcawlrBQ]</p>
<p style="text-align: left;">Ich hab die Doku immer noch nicht bestellt :-[  Mal gucken was das kostet&#8230; Auf alle Fälle sieht das Material sehr gut aus! Neil Gaiman, Guillermo del Toro, Ramsey Campbell reden über Lovecraft &#8211; Was will man mehr?!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hörprobe: Der Fall Charles Dexter Ward</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/hoerprobe-der-fall-charles-dexter-ward/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/hoerprobe-der-fall-charles-dexter-ward/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 18:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Festa-Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[LPL Records]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2461</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin immer noch gut beschäftigt mit &#8220;uncthuloider&#8221; Arbeit, darum kommt hier im Moment so wenig. Aber bevor ich hier jetzt rumjammere poste ich einfach mal die Hörprobe zu LPL Records neustem Streich: Das Hörbuch erscheint im Oktober und wird &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/hoerprobe-der-fall-charles-dexter-ward/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer noch gut beschäftigt mit &#8220;uncthuloider&#8221; Arbeit, darum kommt hier im Moment so wenig. Aber bevor ich hier jetzt rumjammere poste ich einfach mal die <a href="http://www.lpl.de/cms/hoerbuecher/43-gaensehaut-fuer-die-ohren/48-h-p-lovecrafts-bibliothek-des-schreckens-9-der-fall-charles-dexter-ward" target="_blank">Hörprobe</a> zu LPL Records neustem Streich:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2462" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/Folge_9.jpg" alt="" width="500" height="500" /></p>
<p>Das Hörbuch erscheint im Oktober und wird mir die Fahrt zur Spielemesse sicher versüßen (auch wenn die Fahrt nicht sehr lang ist). Ich hoffe nach Ward kommen wieder ein paar cthuloide  Kurzgeschichten. Vielleicht hören wir demnächst ja auch ein paar andere Mythosautoren? Robert E. Howard oder C.A. Smith bieten sich da an, schließlich bringt <a href="http://www.festa-verlag.de/" target="_blank">Festa</a> ja auch die Geschichten der beiden bald in Sammelbänden heraus :-]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/hoerprobe-der-fall-charles-dexter-ward/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lebenszeichen von LOVECRAFT</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2439</guid>
		<description><![CDATA[Endlich ein neues Lebenszeichen von Lovecraft! Vor langer Zeit hatte ich bereits auf die Dokumentation LOVECRAFT &#8211; Fear of the unknown hingewiesen und jetzt endlich gibt es einen Erscheinungstermin: LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN will be on DVD this October &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ein neues Lebenszeichen von Lovecraft! Vor langer Zeit hatte ich bereits auf die Dokumentation <em>LOVECRAFT &#8211; Fear of the unknown</em> <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/wann-erscheint-lovecraft/" target="_blank">hingewiesen</a> und jetzt endlich gibt es einen Erscheinungstermin:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2440" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/lovecraft-poster.jpg" alt="" width="530" height="250" /></p>
<blockquote><p><strong>LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN will be on DVD this October 13th!!!</strong></p></blockquote>
<p>Das sind gute Nachrichten! Schon jetzt kann die DVD bei <a href="http://www.amazon.com/Lovecraft-Fear-John-Carpenter/dp/B002IZEWVI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1249359449&amp;sr=8-1" target="_blank">amazon.com</a> vorbestellt werden. Vielleicht lohnt sich eine <strong>Sammelbestellung</strong>?! Hier noch mal der offizielle Trailer und einen weiteren Ausschnitt:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube s5gPVGkZbP8]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube NNsvKnWoXe0]</p>
<p style="text-align: left;">Ich glaube das sollte kein Lovecraft-Fan verpassen.</p>
<p style="text-align: left;">(Quelle: <a href="http://wyrdstuff.com/?p=1230" target="_blank">www.wyrdstuff.com</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aufgezeichnet &#8211; Das Monster-Kolloquium</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/aufgezeichnet-das-monster-kolloquium/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/aufgezeichnet-das-monster-kolloquium/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 18:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2250</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit fand an der Ruhruni Bochum ein Kolloquium zum Thema Monster statt. Dabei gab es auch einen Vortrag von Daniel-Pascal Zorn zum Thema Lovecraft: Call of Cthulhu &#8211; Monster und Wahnsinn bei Lovecraft. Leider war es mir nicht &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/aufgezeichnet-das-monster-kolloquium/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit fand an der Ruhruni Bochum ein <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/uni-bochum-das-monster-kolloquium/" target="_blank">Kolloquium zum Thema Monster</a> statt. Dabei gab es auch einen Vortrag von <strong>Daniel-Pascal Zorn</strong> zum Thema Lovecraft: <em>Call of Cthulhu &#8211; Monster und Wahnsinn bei</em> Lovecraft. Leider war es mir nicht möglich die Veranstaltung anzuschauen, aber mein <a href="http://www.system-matters.de">Podcast-Partner</a> <strong><a href="http://www.patje.de" target="_blank">Patrick</a></strong> war vorort und er hatte seine Kamera dabei! Stolz können wir nun also eine Aufzeichnung des Vortrages präsentieren (allerdings ohne Bild, denn das war wohl nicht allzu spannend, meinte Patrick), die jeden Lovecraft-Fan interessieren dürfte.</p>
<p>Dreht eure Boxen allerdings ruhig etwas lauter und ignoriert das Gehuste aus dem Publikum. Ansonsten ist es aber eine tolle Aufnahme geworden und ich danke ganz herzlich Patrick, der diese Aufnahme erst möglich gemacht hat. Auch dem Referenten Daniel-Pacal Zorn sei gedankt, der einer Aufnahme seines Vortrages zustimmte. Und nun viel Vergnügen mit Lovecraft und den Monstern!</p>
<p>Übrigens: Der Vortrag dauert ca. 25 Minuten (er startet etwas abrupt, aber es wurde nichts wichtiges verpasst) und dann gibt es eine Diskussion über Lovecraft und seine Kurzgeschichten.</p>
<p><embed type="application/x-shockwave-flash" width="350" 	height="24" 	allowfullscreen="true" 	allowscriptaccess="always" 	src="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.0.5.swf" 	w3c="true" 	flashvars='config={"key":"#$b6eb72a0f2f1e29f3d4","playlist":[{"url":"http://www.archive.org/download/CallOfCthulhuMonsterUndWahnsinnBeiLovecraft/CthulhuVortrag.mp3","autoPlay":false}],"clip":{"autoPlay":true},"canvas":{"backgroundColor":"0x000000","backgroundGradient":"none"},"plugins":{"audio":{"url":"http://www.archive.org/flow/flowplayer.audio-3.0.3-dev.swf"},"controls":{"playlist":false,"fullscreen":false,"gloss":"high","backgroundColor":"0x000000","backgroundGradient":"medium","sliderColor":"0x777777","progressColor":"0x777777","timeColor":"0xeeeeee","durationColor":"0x01DAFF","buttonColor":"0x333333","buttonOverColor":"0x505050"}},"contextMenu":[{"Item CallOfCthulhuMonsterUndWahnsinnBeiLovecraft at archive.org":"function()"},"-","Flowplayer 3.0.5"]}'> </embed></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/aufgezeichnet-das-monster-kolloquium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
<enclosure url="http://www.archive.org/download/CallOfCthulhuMonsterUndWahnsinnBeiLovecraft/CthulhuVortrag.mp3" length="42920976" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Uni Bochum &#8211; Das Monster-Kolloquium</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/uni-bochum-das-monster-kolloquium/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/uni-bochum-das-monster-kolloquium/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 13:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2122</guid>
		<description><![CDATA[Für alle Studenten der Ruhr-Uni Bochum (und ich denke auch für alle Interessierten) gibt es ab Freitag ein Kolloquium zum Thema Monster. Das allein kann ja schon ganz interessant sein, aber schauen wir doch mal auf den Samstag: 11.15&#8211;12.00 (10) &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/uni-bochum-das-monster-kolloquium/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für alle Studenten der Ruhr-Uni Bochum (und ich denke auch für alle Interessierten) gibt es ab Freitag ein Kolloquium zum Thema Monster. Das allein kann ja schon ganz interessant sein, aber schauen wir doch mal auf den Samstag:</p>
<blockquote>
<p style="font-size: 13px;"><strong>11.15&#8211;12.00 (10) Daniel-Pascal Zorn: Call of Cthulhu: Monster und Wahnsinn bei Lovecraft</strong></p>
</blockquote>
<p>Und hier der ganze Veranstaltungsplan, mit weiteren Highlights:</p>
<blockquote>
<h3>Kolloquium &#8220;Monster&#8221;</h3>
<p>3. und 4. Juli 2009<br />
im Euro-Eck der Ruhr-Universität</p>
<h3>Freitag, 3. Juli</h3>
<p>10.00&#8211;10.15 Monika Schmitz-Emans: Begrüßung und Einführung</p>
<p>10.15&#8211;11.00 (1) Kurt Röttgers</p>
<p>11.15&#8211;12.00 (2) Heiko Stullich: Tyrannenmonster und die Grenzen der<br />
Souveränität im barocken Trauerspiel</p>
<p>12.00&#8211;12.45 (3) Rainer Adolphi: »&#8230; nichts ungeheurer als der Mensch«. Über<br />
den Abgrund das klassizistischen Menschenbildes und die Rolle der Kunst</p>
<p>Mittagspause</p>
<p>14.00&#8211;14.45 (4) Martina Döscher: Monströse Weiblichkeit: Medusas Verweigerung<br />
der Empathie</p>
<p>14.45&#8211;15.30 (5) Solvejg Nitzke/Mark Schmitt: Monströse Blicke</p>
<p>Pause</p>
<p>16.00&#8211;16.45 (6) Christiane Dahms: Menschen oder Monster:<br />
Verbrecherphysiognomien</p>
<p><strong>16.45&#8211;17.30 (7) Peter Brandes: Ethik der Monstranz bei Poe und Lynch</strong></p>
<p>17.45&#8211;18.30 (8) Rasmus Overthun: Subjekt-Monster</p>
<h3>Samstag, 4. Juli</h3>
<p>10.15&#8211;11.00 (9) Verena Siebert: Monster und Monströsität in der fantastischen<br />
Jugendliteratur der Gegenwart</p>
<p><strong>11.15&#8211;12.00 (10) Daniel-Pascal Zorn: Call of Cthulhu: Monster und Wahnsinn bei Lovecraft</strong></p>
<p>12.00&#8211;12.45 (11) Steffen Dietzsch: Der Weimahr. Füsslis Hermeneutik der<br />
deutschen Seelenlandschaft</p>
<p>Mittagspause</p>
<p>14.30&#8211;15.30 (12) Sarah Kwekkeboom/Angela Schröder: Monster im Mittelalter</p>
<p>15.30&#8211;16.15 (13) Kai Fischer: Monsterromane &#8212; Romanmonster.<br />
Zur Gattungspoetik des Romans</p>
<p>Pause</p>
<p><strong>16.30&#8211;17.15 (14) Hans-Joachim Backe: Post-Koloniale Monstrosität? Schiffbruch und Verlust der Menschlichkeit in &#8220;Arthur Gordon Pym&#8221; und &#8220;Life of Pi&#8221;</strong></p>
<p>17.15&#8211;18.00 (15) Monika Schmitz-Emans: W.G. Sebalds Monster</p>
<p>Veranstalter:<br />
Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans (Bochum)<br />
Prof. Dr. Kurt Röttgers (Hagen)</p></blockquote>
<p>Wie gern hätte ich mir das angeschaut! Ich ärgere mich schwarz über meinen Schichtplan&#8230; Ich muss den ganzen Samstag arbeiten, keine Chance mal kurz nach Bochum zu fahren <img src='http://www.cthulhu.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' />  Aber vielleicht schafft es ja jemand von euch. Ich kenne den Referenten leider nicht und würde wirklich gerne hören, was er über Lovecraft zu sagen hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/uni-bochum-das-monster-kolloquium/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Willkommen im Worlds&#8217; End</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Großstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Traumlande]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=2003</guid>
		<description><![CDATA[„Für dich und mich und alle tapferen Männer, mein Bruder“, sagte Wayne in seinem seltsamen Singsang, „wird guter Wein ausgeschenkt im Gasthaus am Ende der Welt.“ - G.K. Chesterton Der Napoleon von Notting Hill (1904) Es war ein sonniger Freitag &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Für dich und mich und alle tapferen Männer, mein Bruder“, sagte Wayne in seinem seltsamen Singsang, „wird guter Wein ausgeschenkt im Gasthaus am Ende der Welt.“</em><br />
<strong>- G.K. Chesterton</strong><br />
Der Napoleon von Notting Hill (1904)</p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-2006" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/sandman8_748-196x300.jpg" alt="" width="231" height="353" /></em>Es war ein sonniger Freitag als ich dem örtlichen Comicladen einen Besuch abstattete. Die neue Ausgabe des Sandman sollte dort auf mich warten. Ich weiß nicht mehr, wie ich es geschafft habe dem Sirenengesang der anderen Versuchungen (<em>Umbrella Academy</em>, <em>Hellboy</em>, <em>V wie Vendetta</em>) zu widerstehen, aber schließlich kam ich, um 19,95€ ärmer und um <a href="http://www.paninicomics.de/sandman-8-worlds-end-i5667.html#" target="_blank">Sandman Ausgabe 8</a> reicher, daheim an.</p>
<p>Ich möchte hier gar keine Rezension über <em>Worlds&#8217; End</em> abliefern und normalerweise hat das alles auch sehr wenig mit Cthulhu zu tun, doch in <em>Worlds&#8217; End</em> gibt es eine Geschichte die auf Motiven von <strong>H.P. Lovecraft</strong> beruht und dabei eines meiner liebsten Themen aufgreift: Städte.</p>
<p>Bevor ich <em>Eine Geschichte aus zwei Städten</em> kurz vorstelle, gibt es einen kleinen Überblick über <em>Worlds&#8217; End</em> insgesamt: Brant und Charlene sind auf dem Weg nach Chicago, doch in der Nacht kommt ihr Wagen von der Straße ab. Durch einen schrecklichen Schneesturm im Sommer suchen die beiden verletzten nach Hilfe. Sie stoßen auf das Gasthaus Worlds&#8217; End, das von seltsamen Gestalten (Tote, Elfen, Zentauren, Menschen aus allen Zeiten) bevölkert ist, die sich die Zeit bis zum Ende des Sturmes mit Geschichten vertreiben. Und gleich die erste Geschichte ist jene die ich vorstellen möchte.</p>
<p><strong>Neil Gaiman</strong> schrieb in seiner Einleitung zu <em>The Dream Cycle of H. P. Lovecraft: Dreams of Terror and Death</em>:</p>
<blockquote><p><em>There&#8217;s something about Lovecraft&#8217;s fiction, about his worlds, that is oddly alluring for a writer of fantasy and horror. I&#8217;ve written three Lovecraftian stories: one obliquely, in Sandman&#8211;a quiet,dreamlike story (it&#8217;s the first story in the </em><em>World&#8217;s End collection. You can tell it&#8217;s Lovecraftian, because I use the word &#8220;cyclopean&#8221; in it).</em></p></blockquote>
<p>Wovon handelt nun diese kleine Kurzgeschichte? Jeder der die Geschichte noch selbst lesen möchte (und ich würde das wirklich empfehlen), sollte vielleicht jetzt aufhören. Ich werde nicht die gesamte Geschichte wiedergeben, doch kann der Lesegenuss geschmälert werden, wenn schon gewisse Dinge vorab verraten werden. Darum erfolgt das Weiterlesen nun auf eigene Gefahr! Alle Zitate stammen direkt aus der achten Ausgabe von Sandman: Worlds&#8217; End (deutsche Übersetzung von Panini):</p>
<p>Unser Protagonist ist einer dieser freundlichen Tagträumer, der sich manchmal für seine Gedanken schämt:</p>
<blockquote><p><em>Morgens las er in der U-Bahn immer die Zeitung, und er fragte sich, was geschehen würde, wenn der Waggon plötzlich auf einen anderen Planeten versetzt würde: Wie lange würden die Fahrgäste brauchen, bis sie miteinander zu sprechen anfingen, wer würde sich in wen verlieben, wer würde aufgefressen im Falle, dass die Vorräte ausgingen.</em></p></blockquote>
<p>Während seiner Mittagspause macht er ausgedehnte Spaziergänge durch seine Stadt:</p>
<blockquote><p><em>Robert betrachtete die Stadt als riesengroßes Juwel, und die winzigen Momente der Realität die er in seinen Mittagsstunden fand, als geschliffene, glitzernde Facetten des Ganzen.</em></p></blockquote>
<p>Eines Tages verpasst Robert den Zug nach Hause und er ist gezwungen zu warten. Vielleicht schlief er dabei ein, vielleicht auch nicht, doch er wurde aufgeschreckt durch den einfahrenden Zug, der keiner U-Bahn ähnelte die Robert je zuvor gesehen hatte. Uns Tagträumer steigt ein und begegnet einer uns sicherlich schon bekannten Gestalt:</p>
<blockquote><p><em>Er stand einsam in dem Abteil, das Robert betreten hatte: Ein bleicher Mann mit wilden schwarzen Haaren, der einen langen schwarzen Mantel trug.</em></p></blockquote>
<p>Und nein, es ist nicht Neil Gaiman persönlich der da steht, auch wenn die Ähnlichkeit oft verblüffend ist. Es ist Dream, einer der Ewigen der mit Robert ein kleines Stück Weg gemeinsam zurücklegt. Doch schweigsam und unheimlich wie der Herr der Träume ist, bekommt es Robert mit der Angst zu tun und stolpert beim nächsten Halt aus dem Zug hinaus. Er findet sich in der Stadt wieder, die im seltsam vertraut und doch fremd erscheint:</p>
<blockquote><p><em>Robert eilte durch die Stadt &#8211; falls es noch die Stadt war, denn darüber war er sich nicht im Klaren.</em></p></blockquote>
<p>Und er ist nicht allein:</p>
<blockquote><p><em>Es gab auch andere, eigenartige Menschen in der Stadt, doch es waren kurzlebige, flüchtige Erscheinungen, die aufblitzen und verschwanden.</em></p></blockquote>
<p>Diese Stadt erscheint völlig aus der Realität losgelöst. Zeit und Raum spielt hier keine Rolle. Alles scheint ein verzerrtes Echo der wirklichen Stadt zu sein. Robert verliert sein Zeitempfinden und irrt weiter durch die Straßen, bis er über dem silbernen Fluss eine Brücke entdeckt, von der aus er die gesamte Stadt überblicken kann.</p>
<p>Dort begegnet er einem Mann der eine Vermutung hat:</p>
<blockquote><p><em>Vielleicht ist die Stadt ein Lebewesen, schließlich hat jede Stadt ihre eigene Persönlichkeit. Los Angeles ist nicht Wien. London ist nicht Moskau. Chicago ist nicht Paris. Jede Stadt ist eine Ansammlung von Leben und Gebäuden und hat eine eigene Persönlichkeit.</em></p></blockquote>
<p>Und weiter?</p>
<blockquote><p><em>Und wenn eine Stadt eine Persönlichkeit hat, hat sie vielleicht auch eine Seele. Vielleicht träumt sie.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Alte Recht behält und ob Robert tatsächlich nach hause findet, erlebt der Leser auf den folgenden Seiten, während die beiden durch die Stadt wandern:</p>
<blockquote><p><em>Über ihnen türmten und erhoben sich gewaltige Zyklopenwände. Lichter flackerten an und aus in entfernten Gebäuden. Als würden sie in einem unsicheren Code Botschaften für einen fernen Beobachter buchstabieren.</em></p></blockquote>
<p>Doch ob Robert es letztendlich schafft und was aus dem alten Mann wird, soll hier nicht verraten werden. Ich glaube ich habe eh schon zu viel von der Geschichte offenbart. Sandman 8 lohnt sich wie alles von Neil Gaiman und ich kann nur sagen: Schaut euch den <strong><a href="http://www.paninicomics.de/?s=serie&amp;gs_gruppe=86" target="_blank">Sandman</a></strong> an, beginnt bei Band 1 und ihr werdet es nicht bereuen. Danke an <strong>Tom</strong> der mich vor einiger Zeit auf diese geniale Serie aufmerksam gemacht hat. Ich schließe den Artikel mit den Worten von Mr. Gaheris, dem Erzähler der sich im Worlds&#8217; End mit <em>Eine Geschichte aus zwei Städten</em> die Zeit bis zum Abflauen des Sturms vertrieb:</p>
<blockquote><p><em>Seither ist mir in Städten etwas unbehaglich.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krachkultur</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/krachkultur/</link>
		<comments>http://www.cthulhu.de/artikel/krachkultur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 May 2009 17:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.cthulhu.de/?p=1997</guid>
		<description><![CDATA[Die deutsche Literaturzeitschrift Krachkultur widmet sich in ihrer neusten Ausgabe (mit glow in the dark &#8211; Cover!!!) Howard Philips Lovecraft. Werfen wir doch einen Blick in den Inhalt: H. P. Lovecraft / W. V. Jackson Die grüne Wiese H. P. &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/krachkultur/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Literaturzeitschrift <a href="http://www.krachkultur.de/" target="_blank">Krachkultur</a> widmet sich in ihrer neusten Ausgabe (mit <em>glow in the dark &#8211; </em>Cover!!!) Howard Philips Lovecraft. Werfen wir doch einen Blick in den Inhalt:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-medium wp-image-1998 aligncenter" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/kk12_cover-200x300.gif" alt="" width="242" height="362" /></p>
<blockquote><p>H. P. Lovecraft / W. V. Jackson Die grüne Wiese<br />
H. P. Lovecraft Nietzscheanismus und Realismus<br />
Ramsey Campbell Lovecraft: Eine Einführung<br />
Stefan Beuse Das größte Lebewesen der Welt<br />
Xaver Bayer Zwei<br />
Wolfgang Schömel Die Vorsehung<br />
Raymond Carver Ferne<br />
Raymond Carver Gedichte<br />
Helmut Frielinghaus Raymond Carver und sein Entdecker und Lektor Gordon Lish<br />
Ulrich Koch Gedichte<br />
Alexander Posch Wie man die Liebe wieder findet<br />
Anna von Bayern Der Zuhörer<br />
Hanne Kulessa Die Riesin<br />
Mariola Brillowska Die Kraft der drei Herzen<br />
Max Schulze Druckschulze<br />
Sascha Anderson Da ist &#8230;<br />
Thomas Kling Die BAADER-Briefe<br />
»Matthias« BAADER Holst / Jörg Herold miss marple erinnerungen aus der einzelhaft unter dem einfluß von heilerde<br />
Martin Brinkmann Die »andere Verbrechensqualität«<br />
Leon Bloy Die vierundzwanzig Ohren des »Gueule-de-Bois«<br />
Alexander Pschera Léon Bloy oder die Überwindung<br />
Anonymus Kulmbach Psycho</p></blockquote>
<p>Ich bin im <a href="http://www.horror-forum.net/wbb3/literatur/phantastische-magazine/4197-krachkultur-mit-lovecraft-artikel/?s=e55231bccf116f120ccbdcb8767dea3362b2516d" target="_blank">Horror-Forum</a> auf diese Zeitschrift gestoßen und habe vorher noch nie davon gehört. Ich frage mich auch was den Leser mit Krachkultur erwartet, ich denke ich werde mir mal diese Ausgabe bestellen (das geht übrigens per Mail an die Adresse im Impressum). Die Idee mit dem <em>glow in the dark</em> &#8211; Cover ist übrigens genial! Das sollte man für einen neuen Spielleiterschirm mal überlegen ;-]</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.cthulhu.de/artikel/krachkultur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

