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	<title>Cthulhus Ruf &#187; Neil Gaiman</title>
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	<description>Searchers after horror haunt strange, far places. - H. P. Lovecraft</description>
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		<title>Statuesque</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 14:18:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Neil Gaiman hat einen Kurzfilm für das britische Fernsehen gemacht und inzwischen gibt es ihn auch bei Youtube (fragt sich nur wie lange noch, also schnell gucken): [youtube qHeSPFQgZlk] Verspätet wünsche ich übrigens auch allen Lesern ein Frohes Neues Jahr! &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/statuesque/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neil Gaiman hat einen Kurzfilm für das britische Fernsehen gemacht und inzwischen gibt es ihn auch bei Youtube (fragt sich nur wie lange noch, also schnell gucken):</p>
<p style="text-align: center;">[youtube qHeSPFQgZlk]</p>
<p style="text-align: left;">Verspätet wünsche ich übrigens auch allen Lesern ein Frohes Neues Jahr! Warten wir ab ob die Maya Recht behalten mit dem Weltuntergang ;-}</p>
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		<title>Zerbrechliche Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Neil Gaiman steht in meiner Liste der Lieblingsautoren weit oben. Nun endlich kommt die Kurzgeschichtensammlung Fragile Things auch auf deutsch heraus. Leider nicht mehr vor Weihnachten, doch immerhin im März des kommenden Jahres. Ich freu mich schon jetzt und habe &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/zerbrechliche-dinge/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neil Gaiman steht in meiner Liste der Lieblingsautoren weit oben. Nun endlich kommt die Kurzgeschichtensammlung <em>Fragile Things</em> auch auf deutsch heraus. Leider nicht mehr vor Weihnachten, doch immerhin im März des kommenden Jahres. Ich freu mich schon jetzt und habe das Buch von <a href="http://www.klett-cotta.de/fantasy_buecher_e.html?&amp;tt_products=2321" target="_blank">Klett-Cotta</a> natürlich schon vorbestellt:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-3079" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/fragile-things-neil-gaiman.jpg" alt="" width="500" height="500" /></p>
<blockquote><p>Gaiman versteht es meisterhaft, den Übergang von Traum, Wirklichkeit und dem stets präsenten Untergang zu schildern und taucht dabei tief ein in den subtilen Strom der Phantastik.</p>
<p>»Gaiman ist ganz einfach eine wahre Fundgrube an Geschichten – in jedem Medium ein Glücksfall.«  Stephen King</p>
<p>Ein liegengebliebener Leihwagen auf einem einsamen Highway, ein düsteres Zirkuszelt voller versteckter Geheimnisse, die flirrende Hitze der ägyptischen Wüste in ihrer menschenfeindlichen Schönheit – egal, wohin Neil Gaiman seine Figuren führt, sie werden stets mit der Zerbrechlichkeit ihrer eigenen Welt konfrontiert – Abgründen, in denen manch Unglücklicher verloren ging.</p>
<p>Wo zum Beispiel bleibt die Vermisstenanzeige für die unglückliche Misses Finch, die während einer Zirkusnummer für immer verschwand? Und wer hat die Mitglieder des Clubs der Epikuräer je wieder gesehen, die sich der Suche nach noch nie gekosteten kulinarischen Genüssen verschrieben haben? Wohin ist der Junge auf der Party verschwunden, der endlich seine Angst vor Mädchen überwinden wollte?</p>
<p>Preis<br />
EUR [D]  19.90*<br />
Erscheinungstermin: 03.03. 2010</p>
<p>Aus dem Englischen von Hannes und Sara Riffel (Fragile Things)</p>
<p>Auflage: 1. Aufl. 2010<br />
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag<br />
Seiten: 330</p></blockquote>
<p>Wenn ich mich recht erinnere, dürfte auch die Cthulhu Geschichte <em>Eine Studie in Smaragdgrün</em> in dieser Kurzgeschichtensammlung enthalten sein.</p>
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		<title>10 Minuten Lovecraft</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 04:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Guillermo del Toro]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Ramsey Campbell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ersten 10 Minuten der Dokumentation Lovecraft – Fear of the Unknown (von www.wyrdstuff.com) gibt es bei youtube: [youtube qA2CcawlrBQ] Ich hab die Doku immer noch nicht bestellt :-[  Mal gucken was das kostet&#8230; Auf alle Fälle sieht das Material &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/10-minuten-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten 10 Minuten der Dokumentation <em>Lovecraft – Fear of the Unknown</em> (von <a href="http://wyrdstuff.com/" target="_blank">www.wyrdstuff.com</a>) gibt es bei <a href="http://www.youtube.com/user/wyrdstuff" target="_blank">youtube</a>:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube qA2CcawlrBQ]</p>
<p style="text-align: left;">Ich hab die Doku immer noch nicht bestellt :-[  Mal gucken was das kostet&#8230; Auf alle Fälle sieht das Material sehr gut aus! Neil Gaiman, Guillermo del Toro, Ramsey Campbell reden über Lovecraft &#8211; Was will man mehr?!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lebenszeichen von LOVECRAFT</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[dokumentation]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich ein neues Lebenszeichen von Lovecraft! Vor langer Zeit hatte ich bereits auf die Dokumentation LOVECRAFT &#8211; Fear of the unknown hingewiesen und jetzt endlich gibt es einen Erscheinungstermin: LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN will be on DVD this October &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/lebenszeichen-von-lovecraft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ein neues Lebenszeichen von Lovecraft! Vor langer Zeit hatte ich bereits auf die Dokumentation <em>LOVECRAFT &#8211; Fear of the unknown</em> <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/wann-erscheint-lovecraft/" target="_blank">hingewiesen</a> und jetzt endlich gibt es einen Erscheinungstermin:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2440" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/lovecraft-poster.jpg" alt="" width="530" height="250" /></p>
<blockquote><p><strong>LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN will be on DVD this October 13th!!!</strong></p></blockquote>
<p>Das sind gute Nachrichten! Schon jetzt kann die DVD bei <a href="http://www.amazon.com/Lovecraft-Fear-John-Carpenter/dp/B002IZEWVI/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1249359449&amp;sr=8-1" target="_blank">amazon.com</a> vorbestellt werden. Vielleicht lohnt sich eine <strong>Sammelbestellung</strong>?! Hier noch mal der offizielle Trailer und einen weiteren Ausschnitt:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube s5gPVGkZbP8]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube NNsvKnWoXe0]</p>
<p style="text-align: left;">Ich glaube das sollte kein Lovecraft-Fan verpassen.</p>
<p style="text-align: left;">(Quelle: <a href="http://wyrdstuff.com/?p=1230" target="_blank">www.wyrdstuff.com</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eineinhalb Stunden Neil Gaiman</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 20. Geburtstag von Sandman wurde Neil Gaiman im Novemeber 2008 interviewt und auch wenn das gar nichts mit Cthulhu zu tun hat, muss ich das hier posten &#8211; schließlich ist es Neil Gaiman :-} Außerdem sind wir ja übers &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/eineinhalb-stunden-neil-gaiman/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 20. Geburtstag von Sandman wurde <strong>Neil Gaiman </strong>im Novemeber 2008 interviewt und auch wenn das gar nichts mit Cthulhu zu tun hat, muss ich das hier posten &#8211; schließlich ist es Neil Gaiman :-} Außerdem sind wir ja übers Wochenende nicht da und damit sich die Blogbesucher nicht langweilen, gibt es eine geballte Ladung Gaiman.Viel Spass!</p>
<p style="text-align: center;">[youtube 0ei9OQkQ2BU]</p>
<p>Und ich hab noch ein Interview mit Gaiman gefunden. Auf <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2009/07/06/galore-archiv-aus-800-interviews-online/" target="_blank">Nerdcore </a>bin ich auf das <a href="http://galore.de/interviews/gespraechspartner-a-z" target="_blank">Galore Interviewarchiv</a> gestoßen und da gibt es auch das <a href="http://galore.de/interviews/2008-06-06/neil-gaiman" target="_blank">Interview</a>. Hier mal ein kurzer Ausschnitt:</p>
<blockquote><p><strong>Graphic Novel klingt also einfach nur besser.</strong></p>
<p><em>Ja, es ist eine Marketingkategorie. Mit Comics verbindet man dünne Heftchen, Graphic Novel hört sich nach etwas Wertbeständigem an. Auf der Weihnachtsfeier eines Literaturverlages fragte mich ein Redakteur des Daily Telegraph, was ich mache. Als ich ihm sagte, dass ich Comics wie „Sandman“ schriebe, entgegnete er: „ Neil Gaiman – Sie schreiben doch keine Comics, sondern Graphic Novels!“ (lacht) Ich fühlte mich wie eine Hure, der gerade gesagt worden war, dass sie die Dame des Abends ist.</em></p></blockquote>
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		<title>Willkommen im Worlds&#8217; End</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 10:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
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		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Traumlande]]></category>

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		<description><![CDATA[„Für dich und mich und alle tapferen Männer, mein Bruder“, sagte Wayne in seinem seltsamen Singsang, „wird guter Wein ausgeschenkt im Gasthaus am Ende der Welt.“ - G.K. Chesterton Der Napoleon von Notting Hill (1904) Es war ein sonniger Freitag &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/willkommen-im-worlds-end/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Für dich und mich und alle tapferen Männer, mein Bruder“, sagte Wayne in seinem seltsamen Singsang, „wird guter Wein ausgeschenkt im Gasthaus am Ende der Welt.“</em><br />
<strong>- G.K. Chesterton</strong><br />
Der Napoleon von Notting Hill (1904)</p>
<p><em><img class="alignleft size-medium wp-image-2006" src="http://www.cthulhu.de/wp-content/uploads/sandman8_748-196x300.jpg" alt="" width="231" height="353" /></em>Es war ein sonniger Freitag als ich dem örtlichen Comicladen einen Besuch abstattete. Die neue Ausgabe des Sandman sollte dort auf mich warten. Ich weiß nicht mehr, wie ich es geschafft habe dem Sirenengesang der anderen Versuchungen (<em>Umbrella Academy</em>, <em>Hellboy</em>, <em>V wie Vendetta</em>) zu widerstehen, aber schließlich kam ich, um 19,95€ ärmer und um <a href="http://www.paninicomics.de/sandman-8-worlds-end-i5667.html#" target="_blank">Sandman Ausgabe 8</a> reicher, daheim an.</p>
<p>Ich möchte hier gar keine Rezension über <em>Worlds&#8217; End</em> abliefern und normalerweise hat das alles auch sehr wenig mit Cthulhu zu tun, doch in <em>Worlds&#8217; End</em> gibt es eine Geschichte die auf Motiven von <strong>H.P. Lovecraft</strong> beruht und dabei eines meiner liebsten Themen aufgreift: Städte.</p>
<p>Bevor ich <em>Eine Geschichte aus zwei Städten</em> kurz vorstelle, gibt es einen kleinen Überblick über <em>Worlds&#8217; End</em> insgesamt: Brant und Charlene sind auf dem Weg nach Chicago, doch in der Nacht kommt ihr Wagen von der Straße ab. Durch einen schrecklichen Schneesturm im Sommer suchen die beiden verletzten nach Hilfe. Sie stoßen auf das Gasthaus Worlds&#8217; End, das von seltsamen Gestalten (Tote, Elfen, Zentauren, Menschen aus allen Zeiten) bevölkert ist, die sich die Zeit bis zum Ende des Sturmes mit Geschichten vertreiben. Und gleich die erste Geschichte ist jene die ich vorstellen möchte.</p>
<p><strong>Neil Gaiman</strong> schrieb in seiner Einleitung zu <em>The Dream Cycle of H. P. Lovecraft: Dreams of Terror and Death</em>:</p>
<blockquote><p><em>There&#8217;s something about Lovecraft&#8217;s fiction, about his worlds, that is oddly alluring for a writer of fantasy and horror. I&#8217;ve written three Lovecraftian stories: one obliquely, in Sandman&#8211;a quiet,dreamlike story (it&#8217;s the first story in the </em><em>World&#8217;s End collection. You can tell it&#8217;s Lovecraftian, because I use the word &#8220;cyclopean&#8221; in it).</em></p></blockquote>
<p>Wovon handelt nun diese kleine Kurzgeschichte? Jeder der die Geschichte noch selbst lesen möchte (und ich würde das wirklich empfehlen), sollte vielleicht jetzt aufhören. Ich werde nicht die gesamte Geschichte wiedergeben, doch kann der Lesegenuss geschmälert werden, wenn schon gewisse Dinge vorab verraten werden. Darum erfolgt das Weiterlesen nun auf eigene Gefahr! Alle Zitate stammen direkt aus der achten Ausgabe von Sandman: Worlds&#8217; End (deutsche Übersetzung von Panini):</p>
<p>Unser Protagonist ist einer dieser freundlichen Tagträumer, der sich manchmal für seine Gedanken schämt:</p>
<blockquote><p><em>Morgens las er in der U-Bahn immer die Zeitung, und er fragte sich, was geschehen würde, wenn der Waggon plötzlich auf einen anderen Planeten versetzt würde: Wie lange würden die Fahrgäste brauchen, bis sie miteinander zu sprechen anfingen, wer würde sich in wen verlieben, wer würde aufgefressen im Falle, dass die Vorräte ausgingen.</em></p></blockquote>
<p>Während seiner Mittagspause macht er ausgedehnte Spaziergänge durch seine Stadt:</p>
<blockquote><p><em>Robert betrachtete die Stadt als riesengroßes Juwel, und die winzigen Momente der Realität die er in seinen Mittagsstunden fand, als geschliffene, glitzernde Facetten des Ganzen.</em></p></blockquote>
<p>Eines Tages verpasst Robert den Zug nach Hause und er ist gezwungen zu warten. Vielleicht schlief er dabei ein, vielleicht auch nicht, doch er wurde aufgeschreckt durch den einfahrenden Zug, der keiner U-Bahn ähnelte die Robert je zuvor gesehen hatte. Uns Tagträumer steigt ein und begegnet einer uns sicherlich schon bekannten Gestalt:</p>
<blockquote><p><em>Er stand einsam in dem Abteil, das Robert betreten hatte: Ein bleicher Mann mit wilden schwarzen Haaren, der einen langen schwarzen Mantel trug.</em></p></blockquote>
<p>Und nein, es ist nicht Neil Gaiman persönlich der da steht, auch wenn die Ähnlichkeit oft verblüffend ist. Es ist Dream, einer der Ewigen der mit Robert ein kleines Stück Weg gemeinsam zurücklegt. Doch schweigsam und unheimlich wie der Herr der Träume ist, bekommt es Robert mit der Angst zu tun und stolpert beim nächsten Halt aus dem Zug hinaus. Er findet sich in der Stadt wieder, die im seltsam vertraut und doch fremd erscheint:</p>
<blockquote><p><em>Robert eilte durch die Stadt &#8211; falls es noch die Stadt war, denn darüber war er sich nicht im Klaren.</em></p></blockquote>
<p>Und er ist nicht allein:</p>
<blockquote><p><em>Es gab auch andere, eigenartige Menschen in der Stadt, doch es waren kurzlebige, flüchtige Erscheinungen, die aufblitzen und verschwanden.</em></p></blockquote>
<p>Diese Stadt erscheint völlig aus der Realität losgelöst. Zeit und Raum spielt hier keine Rolle. Alles scheint ein verzerrtes Echo der wirklichen Stadt zu sein. Robert verliert sein Zeitempfinden und irrt weiter durch die Straßen, bis er über dem silbernen Fluss eine Brücke entdeckt, von der aus er die gesamte Stadt überblicken kann.</p>
<p>Dort begegnet er einem Mann der eine Vermutung hat:</p>
<blockquote><p><em>Vielleicht ist die Stadt ein Lebewesen, schließlich hat jede Stadt ihre eigene Persönlichkeit. Los Angeles ist nicht Wien. London ist nicht Moskau. Chicago ist nicht Paris. Jede Stadt ist eine Ansammlung von Leben und Gebäuden und hat eine eigene Persönlichkeit.</em></p></blockquote>
<p>Und weiter?</p>
<blockquote><p><em>Und wenn eine Stadt eine Persönlichkeit hat, hat sie vielleicht auch eine Seele. Vielleicht träumt sie.</em></p></blockquote>
<p>Ob der Alte Recht behält und ob Robert tatsächlich nach hause findet, erlebt der Leser auf den folgenden Seiten, während die beiden durch die Stadt wandern:</p>
<blockquote><p><em>Über ihnen türmten und erhoben sich gewaltige Zyklopenwände. Lichter flackerten an und aus in entfernten Gebäuden. Als würden sie in einem unsicheren Code Botschaften für einen fernen Beobachter buchstabieren.</em></p></blockquote>
<p>Doch ob Robert es letztendlich schafft und was aus dem alten Mann wird, soll hier nicht verraten werden. Ich glaube ich habe eh schon zu viel von der Geschichte offenbart. Sandman 8 lohnt sich wie alles von Neil Gaiman und ich kann nur sagen: Schaut euch den <strong><a href="http://www.paninicomics.de/?s=serie&amp;gs_gruppe=86" target="_blank">Sandman</a></strong> an, beginnt bei Band 1 und ihr werdet es nicht bereuen. Danke an <strong>Tom</strong> der mich vor einiger Zeit auf diese geniale Serie aufmerksam gemacht hat. Ich schließe den Artikel mit den Worten von Mr. Gaheris, dem Erzähler der sich im Worlds&#8217; End mit <em>Eine Geschichte aus zwei Städten</em> die Zeit bis zum Abflauen des Sturms vertrieb:</p>
<blockquote><p><em>Seither ist mir in Städten etwas unbehaglich.</em></p></blockquote>
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		<title>Neil Gaiman bei Stephen Colbert</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 17:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Neil Gaiman war zu Gast bei Stephen Colbert und gab ein kleines Interview zu seinem neuem Buch Das Graveyard Buch. Hat das irgendwas mit Lovecraft zu tun? Wenig. Aber immerhin wird er erwähnt und außerdem ist Neil Gaiman genial und &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/neil-gaiman-bei-stephen-colbert/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Neil Gaiman</strong> war zu Gast bei <a href="http://www.colbertnation.com/about" target="_blank"><strong>Stephen Colbert</strong></a> und gab ein kleines <a href="http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/221843/march-16-2009/neil-gaiman" target="_blank">Interview</a> zu seinem neuem Buch <em>Das Graveyard Buch</em>. Hat das irgendwas mit Lovecraft zu tun? Wenig. Aber immerhin wird er erwähnt und außerdem ist Neil Gaiman genial und allein schon wegen der Tom Bombadil-Szene lohnt sich das anschauen. <img src='http://www.cthulhu.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /><br />
Und außerdem haben wir uns heute keinen Aprilscherz erlaubt, da sei uns ein wenig Freiheit in Bezug auf das Thema erlaubt. <img src='http://www.cthulhu.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /><br />
Zugern hätte ich das Video auch gleich hier im Blog eingebunden, aber ich hab leider keine Ahnung wie das geht&#8230;</p>
<table style="font-family: arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 11px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; color: #333333; background-color: #f5f5f5; width: 360px; height: 353px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="background-color:#e5e5e5" valign="middle">
<td style="padding:2px;"><a style="color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.colbertnation.com/" target="_blank">The Colbert Report</a></td>
<td style="padding:2px; text-align:right">Mon &#8211; Thurs 11:30pm / 10:30c</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;" valign="middle">
<td style="padding:2px;" colspan="2"><a style="color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/221843/march-16-2009/neil-gaiman" target="_blank">Neil Gaiman</a></td>
</tr>
<tr style="height: 14px; background-color: #353535;" valign="middle">
<td style="padding: 2px; overflow: hidden; width: 360px; text-align: right;" colspan="2"><a style="color:#96deff; text-decoration:none" href="http://www.comedycentral.com" target="_blank">comedycentral.com</a></td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2"><object width="360" height="301" data="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:221843" type="application/x-shockwave-flash"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="autoPlay=false" /><param name="src" value="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:221843" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></td>
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<table style="margin: 0px; text-align: center; width: 100%; height: 100%;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr valign="middle">
<td style="padding:3px;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.comedycentral.com/colbertreport/full-episodes" target="_blank">Colbert Report Full Episodes</a></td>
<td style="padding:3px;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://www.indecisionforever.com" target="_blank">Political Humor</a></td>
<td style="padding:3px;"><a style="font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;" href="http://ccinsider.comedycentral.com/2009/03/23/breaking-colbert-wins-nasas-node-3-naming-contest/" target="_blank">NASA Name Contest</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Und ich habe es doch geschafft, dank <a href="http://arbeitszeitvernichter.blogspot.com/" target="_blank">Ingo</a>. <img src='http://www.cthulhu.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Stephen King &#8211; Sunset</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rollenspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>

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		<description><![CDATA[Stephen Kings neustes Buch Sunset ist nach langer Zeit mal wieder eine Kurzgeschichtensammlung. Ich lese trotz aller Kritik Kings Bücher (vor allem den alten oder klassischen King mit Carrie, Brennen muss Salem, Shining oder Es) eigentlich recht gern. Wobei ich &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/stephen-king-sunset/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Sunset" src="http://www.cthulhu.de/image/Sunset.jpg" alt="" width="175" height="282" />Stephen Kings neustes Buch <em>Sunset</em> ist nach langer Zeit mal wieder eine Kurzgeschichtensammlung. Ich lese trotz aller Kritik Kings Bücher (vor allem den alten oder klassischen King mit <em>Carrie</em>, <em>Brennen muss Salem</em>, <em>Shining</em> oder <em>Es</em>) eigentlich recht gern. Wobei ich seit <em>Nachschicht</em> eine Vorliebe für seine Kurzgeschichten habe. <em>1408</em>, <em>Der Straßenvirus zieht nach Norden</em>, <em>Graue Masse</em>, <em>Briefe aus Jerusalem</em> oder <em>Einen auf den Weg</em> sind einfach großartige Horrorstories. Sie sind nicht so langatmig wie manche von Kings Romanen (vor allem die jüngeren Datums). Die Kurzgeschichten sind einfach knackig und kurz und eignen sich für Horror am besten. Natürlich gibt es auch gute Horrorromane (ich habe selbst nicht gerade wenige im Regal stehen), aber Kurzgeschichten haben ihre ganz eigene Faszination. Ich nehme mir jeden Abend vor, mindestens eine Geschichte vor dem Schlafengehen durchzulesen, aber meist bin ich einfach zu müde (und außerdem sind viele Kurzgeschichten gar nicht mehr KURZ&#8230;). Aber wenn es dann morgens mit dem Zug zur Uni geht, wandert das Buch vom Nachttisch schnell in den Rucksack und die Geschichte ist spätestens auf der Rückfahrt durchgelesen, aber danach kommt ja direkt die nächste&#8230; Darum war ich ganz begeistert als <em>Sunset</em> erschien (übrigens zeitgleich mit der US-Ausgabe, eine „Ehre&#8221; die sicher nicht so vielen Schriftstellern zu Teil wird) und ich hoffe, dass es nicht Kings letzte Kurzgeschichtensammlung sein wird, auch wenn sich die Anthologien wohl allgemein schlechter verkaufen, als die Romane.</p>
<p>Eigentlich wollte ich jedoch auf etwas anderes Hinweisen. Es gibt <a href="http://www.bordersmedia.com/borderspresents/king" target="_blank">hier</a> ein Interview mit King über seine Kurzgeschichtensammlung und er erzählt in dem Interview auch ein wenig über den Patienten <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/n/" target="_blank">N</a> (wir berichteten) und über <strong>Arthur Machen</strong> und <strong>H.P. Lovecraft</strong>. Das Interview ist ganz interessant und wer sich für King interessiert, sollte mal reinschauen.</p>
<p>Ach und als Bonus gibt es noch ein <a href="http://www.bordersmedia.com/borderspresents/gaiman" target="_blank">Video</a> mit <strong>Neil Gaiman</strong>! Der schreibt auch hervorragende Kurzgeschichten (zu finden in der <em>Messerkönigin</em>, die es inzwischen auch als <a href="http://www.amazon.de/Die-Messerk%C3%B6nigin-Stories-Neil-Gaiman/dp/3785737467/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1226868969&amp;sr=8-1" target="_blank">Hörbuch</a> gibt &#8211; danke an Tom für den Hinweis), stellt hier aber seinen neusten Roman (und er kann auch großartige Romane schreiben) <em>The Graveyard Book</em> vor, der hoffentlich bald übersetzt wird.</p>
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		<title>Lovecraft beim BBC</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-beim-bbc/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Aug 2008 06:10:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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		<description><![CDATA[Basierend auf einer BBC Radiodokumentation entstanden die unteren Videos, die das Leben und Schaffen von H.P. Lovecraft skizzieren. Sehr umfangreich, leider auf englisch, aber mit vielen bekannten Schriftstellern, wie Neil Gaiman oder China Mieville: Weird Tales: The Strange Life of &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/lovecraft-beim-bbc/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Basierend auf einer BBC Radiodokumentation entstanden die unteren Videos, die das Leben und Schaffen von H.P. Lovecraft skizzieren. Sehr umfangreich, leider auf englisch, aber mit vielen bekannten Schriftstellern, wie Neil Gaiman oder China Mieville:</p>
<p><em><span>Weird Tales: The Strange Life of H.P. Lovecraft</span></em></p>
<p><em>The American author of horror, fantasy, and science fiction, known then simply as weird fiction. Lovecraft&#8217;s major inspiration and invention was cosmic horror: the idea that life is incomprehensible to human minds and that the universe is fundamentally alien. Originally aired on BBC Radio in 2006 with contributions from Neil Gaiman, S.T. Joshi, Kelly Link, Peter Straub, China Mieville and others. Divided in 5 parts. Enjoy.</em></p>
<p style="text-align: center;">[youtube nNz7k6FXo_4]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube LWY57Y4hWyA]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube rRCrudA4j9I]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube JiSZh9o6qFE]</p>
<p style="text-align: center;">[youtube V1N0h7MXpeM]</p>
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		<title>Cthulhu, Sherlock Holmes und Neil Gaiman im Gaslicht</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhu-sherlock-holmes-und-neil-gaiman-im-gaslicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 11:32:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cthulhu Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Gaslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer „Eine Studie in Smaragdgrün“ noch nicht kennt, sollte sie vielleicht erst lesen (siehe unten) um sich nicht schon vorab einige Überraschungen mit Gaimans Erklärungen zu nehmen. In dem Video erklärt der Schriftsteller nämlich, wie er eine Geschichte angeht, ob &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhu-sherlock-holmes-und-neil-gaiman-im-gaslicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Wer „Eine Studie in Smaragdgrün“ noch nicht kennt, sollte sie vielleicht erst lesen (siehe unten) um sich nicht schon vorab einige Überraschungen mit Gaimans Erklärungen zu nehmen. In dem Video erklärt der Schriftsteller nämlich, wie er eine Geschichte angeht, ob er mit dem Plot oder dem Thema beginnt, und als Beispiel hält „A Study in Emerald“ her:</p>
<p style="text-align: center;">[youtube Wo1p3glFQCc]</p>
<p>Übrigens kann man das Hörbuch „A Study in Emerald“ (professionell gelesen von Neil Gaiman selbst) kostenlos <a href="http://www.harpercollinsebooks.com/C83D585E-5C0D-4D8B-8F94-47726374D8EE/10/125/en/neilgaiman?WT.mc_id=REFL_AWXX_NGAISTUDY_092807" target="_blank">hier</a> herunterladen.</p>
<p>Die Geschichte hat übrigens den renommierten „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Award" target="_blank">Hugo Award</a> for Best Short Story“ (2004) und den „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Locus_Award" target="_blank">Locus Award</a> for Best Novelette“ (2005) gewonnen. Es gibt zudem noch einen englischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A_Study_in_Emerald" target="_blank">Wikipedia-Eintrag</a>, der die Handlung darstellt und Wendungen vorwegnimmt, also wirklich nur für Leute die die Geschichte schon kennen!</p>
<p>Man muss übrigens nicht gleich das Buch <em>Schatten über Baker Street</em> kaufen (auch wenn es sich für Freunde des Genres wirklich lohnt!), wer des Englischen mächtig ist, bekommt <a href="http://www.neilgaiman.com/mediafiles/exclusive/shortstories/emerald.pdf" target="_blank">hier</a> eine großartig illustrierte Version (wie eine alte Zeitung) der Geschichte – unbedingt anschauen! Das Ganze gibt es auch als <a href="http://www.neilgaiman.net/single-item-detail.php?id=G1719" target="_blank">Poster</a>, was sich sicherlich ganz wunderbar an der Wand machen würde…</p>
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		<title>Cthulhu im Gaslicht &#8211; Schatten über Baker Street</title>
		<link>http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhu-im-gaslicht-schatten-ueber-baker-street/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cthulhu Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Gaslicht]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Sherlock Holmes]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor allem aus Comicbüchern jedweder Coleur ist das Phänomen des sogenannten Crossovers bekannt, also das Zusammenführen und Verschmelzen von Charakteren und Hintergründen aus eigentlich voneinander unabhängigen Werken. Und tatsächlich wirkt das Konzept des Bands Schatten über Baker Street &#8211; wie &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/cthulhu-im-gaslicht-schatten-ueber-baker-street/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.cthulhu.de/image/BakerStreet.jpg" alt="Schatten über Baker Street" />Vor allem aus Comicbüchern jedweder Coleur ist das Phänomen des sogenannten Crossovers bekannt, also das Zusammenführen und Verschmelzen von Charakteren und Hintergründen aus eigentlich voneinander unabhängigen Werken. Und tatsächlich wirkt das Konzept des Bands <em>Schatten über Baker Street</em> &#8211; wie der Name schon andeutet im Rahmen der Sherlock Holmes-Reihe beim Bastei Lübbe-Verlag erschienen &#8211; auf den Ersten Blick recht abenteuerlich: &#8220;Die surreale, makabere Welt des H.P. Lovecraft bricht mit gewaltiger Macht in das rationale, logische Universum des größten Detektivs aller Zeiten&#8221; verkündet der Klappentext vollmundig und schreibt sich damit gewissermaßen die Wiedervereinigung zweier maßgeblich von E.A. Poe inspirierter Literaturgenres auf die Fahnen.<br />
Da ich selbst ein bekennender Fan beider Seiten dieser scheinbar ungleichen Hochzeit bin, habe ich mich natürlich mit großen Hoffnungen aber durchaus auch skeptischen Fragen an die Lektüre dieser Anthologie gemacht, in der sich zwanzig Genreautoren mit achtzehn chronologisch geordneten Kurzgeschichten an der Aufgabe versucht haben, rationale Detektivgeschichte und kosmischen Schrecken zu verschmelzen. Mit teilweise sehr unterschiedlichen Ergebnissen.</p>
<p>Ein Pluspunkt vorweg: Die kurze Einleitung, verfasst von Michael Reaves und John Pelan, den Herausgebern dieser Geschichtensammlung, ist endlich einmal lesenswert und führt den Leser sehr gut in die Problemstellung ein, der sich die Autoren auf den gut fünfhundert nachfolgenden Seiten gewidmet haben und liefert mir als Rezensenten gleichzeitig dankenswerterweise eine klare Richtlinie, um die Geschichten und den Band zu bewerten: Wie glaubwürdig werden die Protagonisten, allen voran Sherlock Holmes, auf den Cthulhu-Mythos reagieren und wie innovativ und durchdacht glückt die Symbiose von Doyles und Lovecrafts Welten?</p>
<p>Es folgt nun jeweils eine kleine Besprechung der einzelnen Storys. Wer stattdessen lieber ein rasches Fazit lesen möchte, der findet dies &#8211; wie zu erwarten &#8211; ganz am Schluss.</p>
<p>Den Anfang macht <strong>Eine Studie in Smaragdgrün</strong> von Neil Gaiman, dem wohl größten Namen unter den vertretenen Autoren. Und er macht ihm alle Ehre: Es beginnt mehr oder weniger wie ein gewöhnlicher Fall für die beiden Protagonisten, als Scotland Yard den einzigen beratenden Detektiv Londons um Mithilfe in einem Mordfall ersucht. Dann jedoch gelingt es Gaiman, dem Leser mit beeindruckender Selbstverständlichkeit den Boden unter den Füßen wegzuziehen und ihn für den Rest der Geschichte mit kleinen und großen Blicken hinter den Vorhang der heilen Welt im freien Fall zu halten. Und tatsächlich ist nichts so, wie man es aus Gewohnheit erwartet.<br />
Eine Studie in Smaragdgrün ist im Grunde eine klassische Sherlock Holmes-Geschichte, nur dass Lovecrafts Mythos die Spielregeln grundlegend geändert hat und man nach dem Eintauchen in das sehr kreativ zu Ende gedachte Setting fasziniert und verstört zugleich zurückgelassen wird. Ohne zu viel verraten zu wollen: Wirklich ein inspirierender Einstieg nach Maß und deutlich die beste Geschichte des Bandes.</p>
<p>Gegen dieses kleine Meisterstück hat es Elizabeth Bear mit <strong>Tiger! Tiger!</strong> nicht leicht, doch glücklicherweise schafft sie eine gänzlich andere Umgebung und kommt sogar ganz ohne die Helden aus der Baker Street aus. Stattdessen folgen wir in dieser Kurzgeschichte, deutlich von Rudyard Kipling inspiriert, einer bunt gemischten Jagdgesellschaft in den indischen Dschungel, wo ein menschenfressender Tiger sein Unwesen treiben soll. Doch schon bald müssen die Besucher aus dem Westen erkennen, dass fernab der Zivilisation noch ganz andere Mächte am Werk sind.<br />
Hier treffen zwei bekannte Holmes-Gegenspieler in einer internationaler Intrige aufeinander, die sich um äußerst fremdartige Dinge dreht. Eine solide und stimmungsvolle Expeditionsgeschichte mit Kolonialfeeling, die jedoch auch gut ohne den eingebrachten Mythosbezug ausgekommen wäre.</p>
<p>Nicht zurück in die Baker Street 221b sondern nach New York führt dann Steve Perrys <strong>Der Flammendolch</strong>. Dort sucht eine exotische Fremde den gastierenden Sherlock Holmes auf und es entbrennt ein geistiges Kräftemessen, denn die Waffe, die der Detektiv seiner bemerkenswerten Klientin beschaffen ist nicht für einen normalen Kampf gedacht.<br />
Dem martialischen Titel zum Trotz eine relativ ruhige Geschichte die im Grunde nur das Gespräch umfasst und eine nette Charakterstudie ist. Für Rollenspieler jedoch eventuell von größerem Interesse, da Perry eine gute Anregung liefert um die Figur des Sherlock Holmes unaufdringlich und gewinnbringend ins Spiel einzubeziehen.</p>
<p>Dass der Meister der Deduktion jedoch auch vor eigenen Reisen nicht zurückschreckt beweist <strong>Ein Fall von königlichem Blut</strong>, in welchem Steven-Elliot Altman den bekannten Ermittler an den niederländischen Königshof schickt, begleitet allerdings nicht von Dr. Watson sondern dem Erzähler, einem gewissen H.G. Wells. Und dies aus gutem Grund, denn tatsächlich soll ein Poltergeist den ruchlosen Anschlag auf die Prinzessin verübt haben! Tatsächlich geht irgendetwas seltsames im Schloss um, zumal die einzigen Personen mit Motiv schon lange verstorben sind.<br />
Was beginnt wie eine klassische Gothic-Horrorstory  offenbart bald durch seltsame Träume und den Fund verbotener Bücher die wahren Hintergründe des durchaus interessanten Falles mit einigen sehr gelungenen Wendungen. Leider zeichnet Altmann jedoch Holmes&#8217; eigene Position zum Rationalität/Mythos-Dilemma nur sehr schwach und umgeht somit die größte Herausforderung.</p>
<p>Anschließend bekommen wir dank James Lowders <strong>Die weinenden Masken</strong> einen Einblick, was Dr. Watson in seinem oft bemühten Militärdienst in Afghanistan erlebt hat und was wohl so schrecklich war, dass er es seinem engsten Freund über all die Jahre verschwiegen hat. Denn die Hölle des Schlachtfelds ist nur die Hälfte der Geschichte, dem wahre Grauen begegnet Watson in einem abgelegenen Dorf, wo maskierte Priester stumme Tränen über die Sterbenden vergießen. Als dann auch noch Watsons einziger verbliebener Kamerad verschwindet, beschließt dieser, der schweigenden Kaste auf den Grund zu gehen.<br />
In Watsons Vergangenheit findet Lowder eine passende Umgebung für eine in eindrucksvollen Bildern geschilderte Geschichte und beleuchtet die Auswirkungen des kosmischen Schreckens in der lovecraftscher Tradition, wo sowohl Glaube als auch Rationalität versagen. Eindeutig einer der besten Beiträge zu diesem Band.</p>
<p>Wer <strong>Kunst im Blut</strong> hat muss sich nicht unbedingt glücklich schätzen, wie Brian Stableford durch die Erzählungen Sherlock Holmes&#8217; schildert. Dieser sucht nämlich seinen Bruder Mycroft auf, da der Meisterdetektiv tatsächlich mit seinem Latein am Ende, ja regelrecht verzweifelt ist. Tatsächlich ist die seltsame körperliche Veränderung die seinen Klienten befallen hat höchst merkwürdig. Der Seemann selbst sogar behauptet, es würde ein Fluch auf der nur grob menschenähnlichen Statuette lasten, welche er von seinem sterbenden Kapitän erhalten hat.<br />
Lovecraft-Kenner werden den Braten respektive den Fisch wohl schon jetzt gerochen haben und liegen damit sogar nahezu richtig, was die ansonsten recht tiefgründige Story natürlich ihrem Reiz berauben kann. Doch zumindest weiß Stableford noch eine recht pulpige Erklärung unterzubringen, warum die Gebrüder Holmes beide vor Genialität strotzen (man beachte den Titel), auch wenn diese eher Geschmackssache sein dürfte.</p>
<p><strong>Das Fastende Mädchen</strong> von Poppy Z. Brite und David Fergusson lässt Holmes und Watson endlich wieder gemeinsam auf Ermittlung gehen &#8211; und die zu untersuchenden Ereignisse sind in der Tat mysteriös: Eine junge Frau, die seit drei Jahren weder gegessen noch getrunken hat und dennoch am Leben ist. Seit sie damals in Griechenland in einem abgelegenen See schwimmen war nimmt sie nichts mehr zu sich, leidet an Gedächtnisschwund und interessiert sich zudem für obskure arabische  Literatur. Holmes nimmt die Herausforderung mit erstaunlichem Eifer an.<br />
In dieser recht einfachen Geschichte fällt es leider noch leichter, den Mythos-Hintergrund zu erraten als in der vorangegangenen, dafür wird dem Leser eine interessante Charakterisierung des großen Detektivs präsentiert. Denn da Lovecrafts Kreaturen niemals übernatürlich waren, leuchtet es ein, dass sich Sherlock Holmes durchaus auch ohne Sinnkrise in kosmische Geheimnisse stürzt.</p>
<p>Je älter eine Familie ist, desto eher sollte man sich von ihr fernhalten, wenn man Lovecraft glauben mag. Und<strong> Die Nichte des Altertumsforschers</strong> stammt aus einer sehr alten Familie! Natürlich lässt sich der ehrgeizige Detektiv dennoch nicht davon abhalten, sich einmal näher mit ihren düsteren Anverwandten in der übel beleumdeten Abtei auseinanderzusetzen. Gut dass Holmes mit einem gewissen Mr.Carnaki einen fähigen Gaststar mit Rat und Tat zur Seite stehen hat. Weniger Glück hat dagegen Dr. Watson, der bald in eine äußerst körperliche Außeinandersetzung mit dem alten Hausherren gerät.<br />
Barbara Hamblys Bemühungen, den Stil der großen Vorbilder nachzuempfinden, sorgen für eine vertraute Atmosphäre und sollen an dieser Stelle lobend erwähnt werden. Leider greift auch diese Geschichte, ebenso wie die beiden vorherigen, ein doch recht bekanntes Thema auf, aber zumindest erweitert sie es engagiert, so dass sich auch Lovecraft-Leser noch bereichert fühlen können. Besser als der Durschnitt.</p>
<p>Wem das Ende von <strong>Die Nichte des Altertumsforschers</strong> zu pulpig war, der sollte vor John Pelans <strong>Das Geheimnis des Wurms</strong> vielleicht gut durchatmen. Schließlich sind die Geschichten von Unsterblichkeit und Äthernauten, die der rätselhafte Dr. Nikola zusammen mit drei noch rätselhafteren Gegenständen &#8211; darunter der namensgebende Wurm im Glas &#8211; in die Baker Street 221b bringt nicht gerade kleinkalibrig. Der mechanische &#8216;Uhrwerkmann&#8217;, Gehilfe des riskanten Experiments, tut sein übriges.<br />
Von Arthur Conan Doyle ist hier kaum etwas zu spüren, Holmes und Watson verkommen zu Platzhaltern und sind nur durch die obligatorische Deduktionsdemonstration als solche zu erkennen. Stattdessen präsentiert sich dem Leser ein klassischer aber unspäktakulärer Thriller zwar im Stil Lovecrafts aber leider ohne größere Überraschungen.</p>
<p>Es existiert eine beachtliche Anzahl von Spielfilmen mit dem britischen Meisterdetektiv und bei der Lektüre des Beitrags von Paul Finch hat man beinahe das Gefühl, Sherlock Holmes und<strong> Das Rätsel des Gehenkten</strong> im Fernsehen zu verfolgen. Unzählige Menschen werden sterben, sofern es den beiden Helden nicht gelingt, die Aufgabe des zum Tode verurteilten zu lösen. Völlig ohne störende Werbeunterbrechungen spitzen sich die Ereignisse zu, während Holmes und Watson durch die Londoner Unterwelt eilen um ganz London vor einem schrecklichen Schicksal zu bewahren.<br />
Mit Das Rätsel des Gehenkten schafft Finch eine  und abwechslungsreiche Symbiose zwischen Detektivfilm und Lovecraft-Horror, wobei es ihm gelingt, die Fallstricke der bloßen Imitation gekonnt zu umgehen. Rasches Tempo und bildliche Beschreibungen erzeugen immer wieder eine sehr unterhaltsame cineastische Stimmung und heben diese Geschichte positiv hervor.</p>
<p>Im Anschluss daran muss Dr. Watson feststellen: <strong>Das Grauen hat viele Gesichter</strong>. Und eines davon scheint tatsächlich seinem engsten Freund zu gehören! Eine bestialische Mordserie versetzt London in Angst und Schrecken und Watson muss mitansehen, wie Sherlock Holmes selbst sich als der Mörder entpuppt. Verraten und Verzweifelt hadert der Arzt mit dem Erlebten, während die Polizei mit jedem Verbrechen mehr im Dunkeln tappt.<br />
Tim Lebbon eröffnet seine Erzählung mit einem Paukenschlag, der Großes hoffen lässt. Doch viel zu schnell entzaubert er seine Geschichte selbst und lässt den Leser bereits nach wenigen Seiten den klischehaften Hintergrund erraten. Was dann noch bleibt ist ein Diskurs über Wahrnehmung, Freundschaft und Vertrauen, aber die Luft ist zu früh raus. Einzig die düstere Reaktion des rationalen Sherlock Holmes auf den unfassbaren Schrecken ist noch lesenswert. Vertane Chance.</p>
<p>Eine alte Freundin aus Watsons Zeit in Afghanistan sucht anschließend überraschend das britische Ermittlerduo auf. Doch alte Liebe scheint durchaus zu rosten: Die angereiste Dame interessiert sich mehr für<strong> Das Manuskript des Arabers</strong> als für ihren ehemaligen Geliebten. Als gelehrter Mann kann Sherlock Holmes den Berichten der Afghanin Düsteres entnehmen und zu dritt macht man sich an die Wiederbeschaffung des gefährlichsten Buches aller Zeiten.<br />
Von Michael Reaves selbst verfasst, eröffnet dieser Beitrag interessante Einblicke in die Gefühlswelt des ewigen zweiten Mannes Watson und erhebt ihn deutlich zur Hauptfigur. Leider ist der Handlungsablauf sehr gradlinig und wirkt hier und da leicht konstruiert. Wenn auch nichts herausragendes, so ist Das Manuskript des Arabers doch zumindest eine grundsolide Story, bezeichnent für die gesamte Anthologie.</p>
<p>Dass manche Berufsgruppen riskanter sind als andere ist gemeinhin bekannt. <strong>Der ertrunkene Geologe</strong> von Caitlín R. Kiernan wirft allerdings doch so manche Fragen auf. Und überhaupt ist der Brief aus Whitby an Dr. Watson voller merkwürdiger Berichte: Der Kollege des rätselhaft verstorbenen Wissenschaftlers schreibt von einem verstörend bekannten Fremden und unmöglichen Einschlüssen in uralten Gesteinsschichten. Und was hat es mit dem vor der alten Hafenstadt gestrandeten Geisterschiff Demeter auf sich?<br />
Der stilistische Kniff mit dem kontextlosen Brief ist eher Lovecraft als Doyle und auch Holmes und Watson sucht man hier vergebens. Dafür offenbart sich ein hübsches Sammelsurium an Anspielungen, Querbezügen und Möglichkeiten die zum Spekulieren anregen. Leider passiert aber auch nicht wesentlich mehr und echte Spannung will nicht recht aufkommen. Schlußendlich Geschmackssache.</p>
<p><strong>Ein Fall von Schlaflosigkeit</strong> plagt anschließend Sherlock Holmes in John P. Vourlis&#8217; gleichnamiger Geschichte und er ist nicht der Einzige: Ein ganzes Städtchen in Nordengland leidet unter der gleichen Unannehmlichkeit! Nicht dass dies als Grund des  raschen Aufbruchs Holmes dorthin wäre, er folgt lediglich den Lieferungen von Schlafdrogen, die in London nicht mehr zu bekommen sind. Doch in der Provinz angekommen berichten die Dörfler gar von einem grässlichen Untier!<br />
Was beginnt wie ein mustergültiger Auftakt zu einem viktorianischen Roadmovie bleibt wesentlich zahmer als man vom unterhaltsamen Anfang erwarten könnte. Erneut erwartet den Leser ein netter aber durchschnittlicher Beitrag, dem jedoch zumindest eine gute Mischung der beiden Genres gelingt. Spätestens die unbefriedigende Bearbeitung des  Rationalität/Mythos-Dilemma verhindert jedoch ein positives Hervorstechen der Story.</p>
<p>Wer bisher den klassischen bösen &#8220;Kult der Woche&#8221; vermisst hat, wird in Richard A. Lupoffs <strong>Das Voorische Zeichen</strong> nicht enttäuscht werden. Eine echte Lady sucht die Baker Street 221b auf, da um Hilfe bei der Suche nach ihren Anverwandten zu erbitten. Holmes erfährt von der Klientin Verstörendes bezüglich eigenartiger Umbaumaßnahmen und der frischvermählten Gattin des vermissten Bruders &#8211; diese osteuropäische Adelige gehört nämlich keinesfalls der orthodoxen Kirche an&#8230;<br />
Wer sein Herrenhaus (wortwörtlich!) aus Kohle erbaut, kann davon ausgehen, dass es beim obligatorischen Showdown in Flammen aufgehen wird. Nachdem diese Merkwürdigkeit aus dem Weg ist bleibt die Erkenntnis, dass man eine weitere geradlinige Geschichte ohne größere Inspiration hinter sich gebracht hat. Fairerweise will ich nicht ausschließen, dass die Abnutzungserscheinungen nach mehreren ähnlichen Storys den Eindruck getrübt haben könnten.</p>
<p>Das Buch neigt sich bereits dem Ende zu, da weckt <strong>Entscheidung auf Exham Priory</strong> vielversprechende Erinnerungen an Lovercrafts <strong>Ratten im Gemäuer</strong> und lässt auf eine inspirierende Geschichte hoffen. Ein eigentümlicher Klient bringt ein Artfakt mit sich, welches Holmes nötigt, von seinen Erlebnissen mit dem &#8220;Grauen von Reichenbach&#8221; zu berichten. Und nicht zufällig führt der Weg dann ins abgelegene Cornwall und hinab in die Krypta der Priorerei, wo es zu einem Zusammentreffen mit alten und uralten Feinden kommt.<br />
Beinahe stolpert Autor F. Gwynplaine MacIntyre direkt zu Anfang über altbekannte fischige Elemente und die Hoffnung auf Innovation schwindet. Kreativ und mit spürbarem Vergnügen gelingt es MacIntyre dann jedoch, von einer bloßen Weiterführung der Lovecraft-Storys abzusehen und eigene Wege zu beschreiten, wobei er britisches und kosmisches auf spannende Art zu verbinden weiß. Ein Lichtblick und qualitativ im oberen Drittel.</p>
<p>Für keinen Arzt ist es gut, jemanden zu Unrecht für tot erklärt zu haben. Doch wie sonst soll es sich Dr. Watson in <strong>Der Tod stand ihm nicht gut</strong> von David Niall Winson und Patricia Lee Macomber erklären, dass plötzlich der eigentlich Verstorbene wieder samt Anwalt und Verwandtschaft vor seiner Tür steht? Erschüttert wendet sich der Doktor an seinen Freund Holmes und gemeinsam beginnt die Jagd nach alten Geheimnissen und einem wandelnden Toten.<br />
Diese Story kann sich, trotz der leider recht offensichtlichen Vorkommnisse, ihre Mysteriösität für eine Weile bewahren, jedoch nur aus dem Grund, dass nicht Herbert West sondern ein kabbalistischer Rabbi hinter dem Spuk steckt. Man könnte dies strenggenommen als absolut Lovecraftfremd werten, womit diese Geschichte eigentlich komplett am Thema von Schatten über Baker Street vorbeigeschrieben wäre. Abgesehen davon finden sich, wenn man einmal auf den Lehmtrichter gekommen ist, kaum noch Überraschungen.</p>
<p>Als letzter Beitrag folgt Simon Clarks <strong>Albtraum auf Wachs</strong> in dem auch das Zeitalter des Gaslichts  mit dem hereinbrechenden Weltkrieg sein Ende findet. Watson ist allein, als er von drei hochrangigen Regierungsvertretern aus dem Schlaf gerissen wird. Im Wohnzimmer des Doktors bauen die Besucher einen modernen Phonographen mit Wachszylindern auf und lassen Dr. Watson &#8211; und den Leser natürlich ebenso &#8211; Zeuge von dramatischen Ereignissen werden und werfen ein neues Licht auf die Duelle zwischen Sherlock Holmes und seinem größten Erzfeind.<br />
Nahezu komplett im im hörspielähnlichen Stil der Aufnahmen gehalten, gelingt es Clark ein fesselndes Erlebniss zu schaffen, indem er dem Leser nie ein fertiges Bild vorsetzt, sondern dessen Phantasie für seine Zwecke nutzt. So deutet er vieles nur an, lässt andere Personen berichten und umschreiben was sie sehen. Dass der Autor diese &#8220;erzählerische Milchglasscheibe&#8221; zu einem positiven Effekt einsetzen kann, zeichnet ihn aus und beschert Schatten über Baker Street einen erfrischend fantastischen und gebührenden Abschluss.</p>
<p>Auf den letzten neun Seiten werden zu guter Letzt noch die Autoren in jeweils ein paar Zeilen vorgestellt. Einiges Wissenswertes über andere Projekte oder Anekdoten bezüglich der Ersterfahrungen mit dem Genre sind dort zu finden, ebenso wie die kleine obligatorische Eigenwerbung oder humoristische Kommentare.</p>
<p>Aber nun zum langersehnten Fazit: Die besprochene Anthologie hat das sich Ziel gesetzt, eine Symbiose zwischen Arthur Conan Doyles legendären Sherlock Holmes-Geschichten und Howard Phillips Lovecrafts Cthulhu-Mythos zu schaffen. Und um es kurz zu machen: Es ist gelungen.<br />
Elemente beider Meister wurden in unterhaltsamen Kurzgeschichten vereint und die Lektüre von <em>Schatten über Baker Street</em> hinterlässt das befriedigende Gefühl zweier zusammenpassender Puzzleteile. Allzu hohe Erwartungen werden wohl allerdings dennoch nicht erfüllt werden, da nur eine gute Handvoll von Autoren wirklich innovative und hervorragende Beiträge abgeliefert haben. Auf der anderen Seite ist das Gros der Storys grundsolide und keineswegs schlecht; der mehr als faire Preis von 8€ für das Taschenbuch stimmt zusätzlich milde.<br />
Das einzige wirkliche Problem des Bands könnte im Zielpublikum liegen. Eingefleischt Holmes-Anhänger werden über die teilweise fragwürdigen Reaktionen des Meisterdetektivs möglicherweise die Nase rümpfen, ebenso wie fachkundige Lovecraft-Jünger angesichts des hier und da doch recht  fadenscheinig eingebrachten Mythosbezugs. Ein Fan beider Genres dagegen kann eigentlich bedenkenlos zugreifen &#8211; und sollte dieser Jemand schließlich auch noch die Absicht hegen, die viktorianische Welt des Sherlock Holmes in seine Cthulhu-Rollenspielrunde miteinzubringen, wird <em>Schatten über Baker Street</em> zu einem Pflichtkauf. Zu reichhaltig eröffnen sich dem aufmerksamen Spiel(leit)er Anregungen, kreative Ansätze und Adaptionsideen für seine ganz eigenen Pläne rund um den kosmischen Schrecken im Schein der Gaslaternen.</p>
<p>Stefan Droste</p>
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		<title>The 85 Weirdest Storytellers</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 15:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Clark Ashton Smith]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Robert E. Howard]]></category>
		<category><![CDATA[Weird Tales]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Magazin Weird Tales machte im Herbst eine Umfrage bezüglich der &#8220;seltsamsten Geschichtenerzähler&#8221; der letzten 85 Jahren. Mittlerweile gibt es das Ergebnis und neben Neil Gaiman, Thomas Ligotti, Franz Kafka und David Lynch findet sich auch H.P. Lovecraft, Clark Ashton &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/the-85-weirdest-storytellers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Magazin <a href="http://www.weirdtales.net/" target="_blank">Weird Tales</a> machte im Herbst eine Umfrage bezüglich der &#8220;seltsamsten Geschichtenerzähler&#8221; der letzten 85 Jahren. Mittlerweile gibt es das Ergebnis und neben Neil Gaiman, Thomas Ligotti, Franz Kafka und David Lynch findet sich auch H.P. Lovecraft, Clark Ashton Smith und Robert E. Howard unter ihnen. Auf der Homepage heißt es dazu:</p>
<blockquote><p><em>Readers wrote us in record numbers last autumn when WeirdTalesMagazine.com asked you who, in your book, are the weirdest of the weird: the most influentially strange authors and artists and talespinners of all kinds to work their magic on the world in the 85 years since 1923, when Weird Tales was born. We asked that you not limit your suggestions to just fiction writers, and you responded enthusiastically, naming hordes of filmmakers, songwriters, cartoonists, and more. We took your ideas, added a few of our own, called some top fantasy professionals to put in their two cents, and then dove into the long and arduous process of winnowing the list down to a mere 85 names.</em></p></blockquote>
<p>Die Liste selbst findet sich <a href="http://weirdtales.net/wordpress/2008/03/25/here-they-are-the-85-weirdest-storytellers-of-the-past-85-years/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Lovecraft: Fear of the Unknown</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 07:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Lovecraft]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet der Titel einer Dokumentation, in der viele bekannte Autoren und auch Regisseure etwas über Lovecraft zu sagen haben. Von <strong>Ramsey Campbell</strong> über <strong>Peter Straub</strong> und <strong>Neil Gaiman</strong>, hin zu <strong>Guillermo del Toro</strong> und <strong>John Carpenter</strong>, kommen wirklich viele bekannte Größen der modernen Phantastik zu Wort. Abgerundet wird das Ganze wohl durch <strong>S.T. Joshi</strong>, der ebenfalls interviewt wurde. Auf der Homepage der Dokumentation, tauchen weitere Namen auf, ein Erscheinungstermin wird allerdings nicht genannt, wohl habe ich aber einen Trailer gefunden, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte:</p>
<p align="center">[youtube jphkJdymtA4]</p>
<p align="left">
<p align="left">Weitere Informationen habe ich auf dem sehr schönen Blog <a href="http://www.wyrdstuff.com/">Wyrdstuff</a> gefunden:</p>
<p>Wyrd is proud to announce production of its first documentary <em>LOVECRAFT: FEAR OF THE UNKNOWN</em>. The feature length piece will chronicle H.P. Lovecraft’s life, work and mind through interviews with today’s luminaries in the field of dark fiction including:</p>
<blockquote><p><strong> Ramsey Campbell</strong> (author &#8211; <em> Inhabitant of the Lake</em>,  <em>Darkest Part of the Woods</em>)<br />
<strong>John Carpenter</strong> (director &#8211; <em>Halloween</em>, <em>The Thing</em>)<br />
<strong>Guillermo Del Toro </strong>(director &#8211; <em>Pan’s Labyrinth</em>, <em>Hellboy</em>)<br />
<strong>Neil Gaiman</strong> (author &#8211; <em>Fragile Things</em>, <em>American Gods</em>)<br />
<strong>Stuart Gordon</strong> (director &#8211; <em>Edmond</em>, <em>Re-Animator</em>)<br />
<strong>S.T. Joshi</strong> (author/biographer &#8211; <em>H.P. Lovecraft: A Life</em>, <em>The Angry Right</em>)<br />
<strong>Caitlin R. Kiernan</strong> (author &#8211; <em>Daughter Of Hounds</em>, <em>Silk</em>)<br />
<strong>Andrew Migliore</strong> (founder &#8211; H.P. Lovecraft Film Festival)<br />
<strong>Robert Price</strong> (author / editor &#8211; <em>Crypt of Cthulhu</em>, <em>The Da Vinci Fraud </em>)<br />
<strong>Peter Straub</strong> (author &#8211; <em>Ghost Story</em>,<em> Lost Boy Lost Girl</em>)</p></blockquote>
<p>The documentary will also feature creature art from some of the top Cthulhu artists including <strong>Tom Sullivan</strong> (artist, <em>The Evil Dead</em> and <em>Call Of Cthulhu</em> role playing game).</p>
<p align="left">
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		<title>Sandman</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 06:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Neil Gaiman]]></category>
		<category><![CDATA[Sandman]]></category>

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		<description><![CDATA[The Lord of Dreams learns that one must change or die, and makes his decision. - Neil Gaiman über Sandman Obwohl wir ja einen Blog zum Thema Cthulhu haben, stellen wir ab und an auch einmal Comics vor, die nicht &#8230; <a href="http://www.cthulhu.de/artikel/sandman/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>The Lord of Dreams learns that one must change or die, and makes his decision.</em><br />
<strong>- Neil Gaiman über Sandman</strong></p>
<p>Obwohl wir ja einen Blog zum Thema Cthulhu haben, stellen wir ab und an auch einmal Comics vor, die nicht unbedingt einen cthuloiden Hintergrund haben müssen. Dieses Mal ist es <em>Sandman</em> von <strong>Neil Gaiman</strong>, der gerade bei <strong><a href="http://www.paninicomics.de/">Panini</a></strong> eine überarbeitete (digital neu kolorierte und neu übersetzte) Neuveröffentlichung erfährt.</p>
<p><img title="Sandman Band 1 Cover" src="http://www.cthulhu.de/image/sandman1.jpg" alt="Sandman Band 1 Cover" align="left" />Nun, worum geht es in <em>Sandman</em>? Viele kennen die Comics sicherlich schon, hat die Serie doch schon einige Jahre auf dem Buckel und war ein echter Hit in den 90er Jahren. Tatsächlich ist <em>Sandman</em> eine der erfolgreichsten und renommiertesten Comic-Serien überhaupt. Man spricht von einem „Comic für Intellektuelle“ und Gaiman hat eine Unmenge an Preisen und Auszeichnungen erhalten und sogar den „<em>World Fantasy Award</em>“ für Kurzgeschichten erhalten, etwas das ein Comic vorher noch nie schaffte. Aber zurück zur Ausgangsfrage, Sandman handelt von eben jenem <em>Sandman</em>, der uns die Träume in der Nacht schenkt. Dream, Morpheus und/oder Dreamweaver wird er genannt und er gehört zu den sieben Ewigen (Dream, Death, Desire, Destiny, Destruction, Despair und Delirium), die noch über den Göttern stehen. Er ist der Herr und die Personifikation aller Träume und Geschichten, die jenseits der Realität liegen. Doch obwohl er ein machtvolles Wesen ist, wird er dennoch Opfer eines Beschwörungsrituals und damit beginnt der erste Band der <em>Sandman-</em>Gesamtausgabe mit dem Titel „<em>Präludien und Nottruni</em>“.</p>
<p><img title="Sandman" src="http://www.cthulhu.de/image/sandman3.jpg" alt="Sandman" align="right" />Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzt ein Magier namens Roderick Burgess in der Tradition eines <strong>Aleister Crowleys</strong>, alles daran den Tod (Death) gefangen zu nehmen, um selbst Unsterblichkeit zu erlangen. Tragischerweise ruft die Beschwörung nicht Death herbei, sondern ihren Bruder Dream, den Sandman. Dream wird gefangen genommen und so sehr Burgess auch versucht mit dem Ewigen zu verhandeln, so bleibt er doch stumm. Selbst als sein Peiniger verstirbt und der Sohn in die Fußstapfen des Vaters tritt, bliebt Dream teilnahmslos. 75 Jahre muss der Herr der Träume ausharren, bis eine Unachtsamkeit ihm die Möglichkeit zur Flucht ermöglicht. Doch als er nach der wohlverdienten Rache an dem greisen Sohn in sein Reich zurückkehrt, stellt er fest, dass es sich sehr verändert hat. Auch fehlen ihm die Insignien der Macht: Sein Beutel mit Sand, seine Krone und sein Rubin. Sie alle wurden von dem alten Burgess gestohlen und gingen dann im Laufe der Zeit verloren, doch um sein Reich wieder regieren zu können muss er sie zurückgewinnen und mit dieser Zurückgewinnung endet auch der erste Band.</p>
<p><em><img title="Neil Gaiman" src="http://www.cthulhu.de/image/sandman2.jpg" alt="Neil Gaiman" align="left" />Sandman</em> hat zu Recht all diese Preise gewonnen und dank Panini erscheint der Comic nun auch in einer Ausgabe die sich sehen lassen kann und einfach Freude beim lesen bereitet. Einziger Wermutstropfen ist der doch recht hohe Preis von 19,95€, auch wenn das Comic liebevoll „restauriert“ und übersetzt wurde. Da ich diese Serie erst vor kurzem entdeckte, habe ich gelesen, dass es wohl schon früher eine deutsche Sandman-Ausgabe gab, die aber nie vollständig erschien und wohl viele Fans dazu trieb die englische Ausgabe zu kaufen. Nun, diese Zeit dürfte jetzt vorbei sein, denn die US-Ausgabe ist nur unwesentlich billiger und bei einer so schönen Überarbeitung kann man eigentlich nicht „Nein“ sagen. Ich jedenfalls freue mich schon auf die nächsten Ausgaben, auch wenn es wohl einige Zeit dauern wird, bis alle 10 Bände erschienen sind.</p>
<div><strong><img title="Sandman &amp; Death" src="http://www.cthulhu.de/image/sandman4.jpg" alt="Sandman &amp; Death" /></strong></div>
<p><strong>Überblick der Sandman-Reihe</strong></p>
<p><strong>Preludes and Nocturnes (Präludien und Notturni)</strong><br />
Morpheus wird an Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Magier gefangen gesetzt. Siebzig Jahre später kann er sich befreien und nimmt sein Reich wieder in Besitz.</p>
<p><strong>The Doll’s House (Das Puppenhaus)</strong><br />
Beim Wiederaufbau seines Reiches wird Dream beinahe Opfer einer Intrige seines Geschwister Desire.</p>
<p><strong>Dream Country (Traumland)</strong><br />
Eine Sammlung aus vier Kurzgeschichten, darunter die Kurzgeschichte A midsummer night&#8217;s dream, die den World Fantasy Award gewann.</p>
<p><strong>Season of Mists (Die Zeit des Nebels)</strong><br />
Nachdem Luzifer seinen Job an den Nagel hängt, erhält Morpheus die Schlüssel zu den Toren der Hölle. Nun ist er in der unangenehmen Situation, einen Nachfolger für den gefallenen Engel zu suchen.</p>
<p><strong>A Game of You (Über den See zum Himmel)</strong><br />
Die Traumwelt einer jungen Frau wird beinahe vollständig zerstört von etwas, das in die Realität durchzubrechen droht.</p>
<p><strong>Fables and Reflections (Fabeln und Reflexionen)</strong><br />
Eine Sammlung von Kurzgeschichten, die alle einen mythologischen Anklang haben. In einer der Geschichten wird uns Orpheus vorgestellt, der hier ein Sohn von Dream ist.</p>
<p><strong>Brief Lives (Kurze Leben)</strong><br />
Morpheus und seine jüngere Schwester Delirium begeben sich auf die Suche nach ihrem verschollenen Bruder Destruction.</p>
<p><strong>Worlds’ End (World’s End)</strong><br />
Eine Sammlung von Kurzgeschichten mit einer Rahmenhandlung im Stile der Canterbury Tales.</p>
<p><strong>The Kindly Ones (Die Gütigen)</strong><br />
Das Finale der Serie. Der Sandman muss sich endgültig zwischen Veränderung und Tod entscheiden.</p>
<p><strong>The Wake (Das Erwachen)</strong><br />
Dieser Epilog lässt die Serie ausklingen und führt die letzten Handlungsstränge zu Ende.</p>
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		<title>Neil Gaiman über Lovecraft</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2007 08:15:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neil Gaiman, der Autor zahlreicher Science-Fiction und Fantasy Geschichten, unter anderem American Gods und Anansi Boys erzählt was ihm Lovecraft und sein Werk bedeutet. Wirklich interessant! [youtube wqx7AGcxOO0]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Neil Gaiman</strong>, der Autor zahlreicher Science-Fiction und Fantasy Geschichten, unter anderem <em>American Gods</em> und <em>Anansi Boys</em> erzählt was ihm Lovecraft und sein Werk bedeutet. Wirklich interessant!</div>
<div>[youtube wqx7AGcxOO0]</div>
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