… und nicht zwingend etwas mit dem Mythos zu haben müssen:
Mark Frost – Sieben

Dr. Arthur Conan Doyle wird vor seiner “Holmes-Zeit” in eine Geschichte hineingezogen die ans Unfassbare grenzt: London 1884. Der Schriftsteller Doyle nimmt an einer spiritistischen Sitzung teil – dem Auftakt eines unentrinnbaren Albtraums.Von teuflischen Verschwörern und lebenden Mumien gejagt, gerät er immer tiefer in ein Labyrinth des Grauens, in dem der Satan selbst die Krieger der Finsternis zu befehligen scheint.
Die Geschichte fand eine Fortsetzung mit Im Zeichen der Sechs.
Das einzige Buch der Liste was noch ungelesen hier herumliegt. Die Frühlingstage eigenen sich eben nicht für die rechte Gaslichtatmosphäre :-]
Christopher Priest – Prestige – Meister der Magie

Zwei Bühnenmagier die sich hassen und eine erbitterte Fehde gegeneinander führen. Jeder hat einen Grund für seinen Hass und fühlt sich im Recht. Der Roman wurde von Christopher Nolan verfilmt, doch die Lektüre lohnt sich trotzdem. Der Roman spannt den Bogen des Duells der Magier bis heute und gibt in Tagebüchern die Geschichte wieder. Wir lesen zuerst wie Alfred Bordens Leben verlief. Dann gibt uns Rupert Angier Einblick in sein Leben und seine Sichtweise und schließlich folgen die Prestigois und die Auflösung.
Ein fantastisches Setting (Bühnenmagie finde ich einfach unglaublich interessant) und ein unheimliches Ende sorgen für angenehme Lesestunden.
Roger Zelazny – Der Clan der Magier

Eine seltsame Gruppe hat sich da in einem Vorort von London versammelt. Jack, Der Graf, Der große Detektiv, Der Doktor und noch einige andere Gestalten des viktorianischen Lebens und des Schauerromans spielen ein SPIEL. Das SPIEL, das man nur nach und nach als das erkennt was es eigentlich ist, hat zwei Arten von Spielern: Öffner und Schließer. Jeder der Mitspieler hat einen Tiergefährten (außer der Große Detektiv, der hat einen tapsigen Assistenten), der für sein Herrchen oder Frauchen die Lage auskundschaftet und Verbündete sucht.
Erzählt wird diese äußerst amüsante und kurzweilige Geschichte von Snuff, dem Hund von Jack the Ripper. Ein sehr schöner Roman der zum Ende hin sogar cthuloide Züge trägt.
Arthur Conan Doyle – Der Hund der Baskervilles

Ein Klassiker und einer meiner Lieblingsfälle von Sherlock Holmes. Die Familie Baskerville wird seit den Untaten von Sir Hugo Baskerville von einem grauenvollen Fluch heimgesucht. Ein dämonischer Hund soll jedem Baskerville in Angst und Schrecken versetzen. Das letzte Opfer des Hundes war Sir Charles Baskerville. Nun tritt der junge Sir Henry das Erbe an, doch seine Freunde fürchten um sein Leben und schalten Sherlock Holmes ein um das Rätsel des Hundes zu lösen.
Unzählige Male verfilmt und vertont und immer wieder gut. Das neblige Dartmoor als Setting und der gruselige Fluch rund um die Familie Baskerville ist zurecht ein Klassiker.
K. W. Jeter – Das Erbe des Uhrmachers

George Dower hat bei weitem nicht das Talent seines genialen Vaters geerbt und trotzdem führt er dessen Uhrmacherwerkstatt weiter. Als eines Tages ein Gentleman aus Äthipoien ein Gerät seines Vaters zur Reperatur bringt, beginnen für Mr. Dower die Probleme. Angefangen von der Könglichen Anti-Gesellschaft, bis hin zu dem Heiligen Sankt Meerteufel und der Tatsache, dass der Äthiopier mehr Fisch als Mensch ist.
Der Roman vereint seltsame Automaten, noch seltsamere Stadtviertel in London in denen sich Adlige mit besonderen Münzen Unaussprechliches erkaufen, Geheimgesellschaften und lovecraftsche Fischwesen. Ein sehr ausgefallener Roman.